Hausaufgaben

Heute bin ich zu Hause geblieben. Die Idee dazu hatte gestern Jens, der sagte, dass es sich für mich doch sowieso nicht lohnt, nur für ein paar Stunden extra nach Dresden zu fahren.
Allerdings heißt das nicht, dass ich nun einen schönen Tag habe, sondern ich rackere bereits seit dem frühen Morgen.
Jetzt mache ich aber Mittagspause.

Isch liebe Frongreisch …

… und somit auch französische Musik. Gestern waren wir zum Konzert von Mireille Mathieu in Chemnitz und neben einigen ihrer deutschsprachigen Hits sang sie auch ein paar wundervolle französische Chansons.

Leider merkt man ihr langsam ihr Alter an. Ihre Stimme ist nicht mehr so klangvoll wie man sie von den Musikkonserven kennt, doch immer wieder klang an, wie kraftvoll und wunderbar sie ist.
Wir haben auch eine Best of … – Doppel-CD mit französischen Liedern gekauft. Ich bin gespannt, wie die ist.

Gelassenheit

Ich muss mich mehr in Gelassenheit üben. Der aufmerksame Leser wird nun fragen, was denn nun schon wieder los ist?
Eigentlich könnte ich mich freuen. Herrmann war bei mir und erklärte mir, dass er sein vierzehntägliches Meeting auf Dienstag verschoben hat. Na und? Dienstag! Das ist mein Meeting-Marathon-Tag.
Große Teile von Herrmanns Runde überschneiden sich nicht mit meinen Besprechungen, weil er es mittags stattfinden lässt. Allerdings habe ich für den Start für Andreas und mich die Ausrede, dass wir ins Integrationsmeeting müssen. Das ist wichtiger.
Und nach Herrmanns Runde ist meine wöchentliche Besprechung mit Maik, Harald und Anja. Die lasse ich dann eben immer ausfallen, das erspart mir auch das Protokollschreiben.
Und warum hat Herrmann seine Runde eigentlich verschoben? Weil montags zur gleichen Zeit Volker, unser Chef, Chefchenrunde hat und er aber teilnehmen möchte. Da frage ich mich (und werde es demnächst auch mal Claudia fragen, die ja auch zur Chefchenunde muss), ob die nicht diese Runde mit 4 Leutchen hätten verschieben können, als dass 40 andere ihren Terminplan umschmeißen müssen. Aber gut, das sind Chefs … und ich habe am Ende weniger Besprechungen. Also, was rege ich mich auf?

Heute mal kein Marathon

Heute entfällt mal mein Meeting-Marathon, denn Bernd ist heute zur Beerdigung seines Schwagers. Dieser ist plötzlich und unerwartet mit 45 verstorben. Ich muss mal nachfragen, ob inzwischen klar ist, woran er gestorben ist.
Auch Heike ist gerade nicht da. Sie ist beim Zahnarzt. Allerdings hole ich diese Besprechung nach, dennoch habe ich somit heute früh Zeit. Außerdem spare ich mir entsprechende Protokolle.
Ich genieße es und das muss auch mal sein.

Experimente

Unser wiederbelebtes Hobby Tanzen verbessert auch unsere Partnerschaft. Durch diese gemeinsame Aktivität gelangt man im wahrsten Sinne des Wortes in einen Gleichklang, der sehr angenehm ist. Auch unser Sexualleben profitiert davon. Ich hatte darauf verzichtet, den Beischlaf während des sonntäglichen Mittagsschlafes zu erwähnen. Es war nett, aber nicht sonderlich spannend.
Gestern hatte ich dann anderswo einen Bericht gelesen, der mich inspirierte. Es geht letztendlich um Petting als Befriedigung. Früher, als unsere Liebe noch heiß war und wir täglich mindestens einmal Sex brauchten, habe ich Jens während meiner Tage manuell befriedigt. Irgendwann hatte ich dann mal keine Lust auf Sex und wollte ihn wieder manuell bearbeiten. Das wollte er aber nicht, es kam ihm seltsam vor. Also ließ ich von ihm ab und zwar nicht nur damals sondern seitdem habe ich ihn niemals wieder auf diese Weise befriedigt.
Nachdem ich das gestern nun gelesen habe, dachte ich mir, dass ich es ja mal wieder probieren könnte.
Als Jens dann abends vom Chor kam, sich gewaschen hatte und endlich ins Bett kam, schnappte er sich seine Zeitschrift und wollte noch lesen. Ich fragte ihn, ob ihm das Wochenende gefallen hatte. Er reagierte leicht genervt, war sicher abgespannt und wollte lesen. Tapfer hörte er sich an, was ich alles toll fand. Dabei begann ich, ihn auf den Bauch zu streicheln und es schien ihn zumindest nicht zu stören. So wagte ich also das Experiment und griff unter seine Schlafanzug hose nach seinem besten Stück. Der war noch entspannt, doch allein mein Griff bewegte ihn dazu, sich aufzurichten. Jens legte jetzt die Zeitschrift beiseite und fragte, was das wird. Ich küsste ihn daraufhin direkt auf den Mund und fing an, meine Hand an seinem Penis zu bewegen, so dass seine Eichel unter der Vorhaut hervorrutschte.
Jens zeigte keinen Widerstand, sondern fing an, sich zu entspannen. Ich knöpfte nun sein Schlafanzughemd auf und schob seine Hose runter, dann fing ich an, seinen Penis zu wichsen. Er wurde feucht und ich verteilte das Sekret mit dem Daumen auf seiner Eichel, während ich meine Hand ständig auf und ab bewegte. Jens schloss die Augen, atmete schwerer und mir machte es Spaß, zuzusehen, wie er langsam dem Höhepunkt entgegen trieb. Auch früher habe ich das gern beobachtet, ich finde es immer wieder interessant.
Schließlich kam es zur Explosion und er spritzte auf seinen Bauch, mit seiner Hand signalisierte er mir, aufzuhören.
Ich wartete einige Augenblicke und wischte dann seinen Samen von seinem Bauch und seiner Brust. Dann beugte ich mich über ihn und küsste ihn sanft.
Jens streichelte nun meine Hüfte, meinen Po und suchte und fand mit seinem Finger meinen Eingang und fing nun seinerseits an, von hinten meinen Kitzler zu reizen. Dieser Teil war nicht eingeplant, aber nun war es an mir, mich nicht zu wehren und einfach zu genießen. Und es war angenehm.
Ich drehte mich um und legte mich auf den Rücken, damit Jens ungestört herankam. Er nutzte das auch aus und erregte mich immer mehr. Plötzlich spürte ich, wie ein angenehmer, gleichmäßiger Druck auf meine Scheidenwände ausgeübt wurde. Jens drang in mich ein.
Er bewegte sich in einem Rhythmus, der mir stetig immer Wollust bereitete, mein Verstand schaltete sich ab und ich spürte nur noch. Ich glaube, er war ziemlich tief in mich eingedrungen, was normalerweise für meine Stimulation kontraproduktiv ist. Doch gestern ritt ich auf einer Welle der Extase, und weil Jens so tief in mir war, waren wir eins und trieben gemeinsam den Höhepunkt entgegen. Schließlich kam ich und meine Zuckungen führten offenbar dazu, dass auch Jens nun so weit war und sich noch einmal, diesmal in mich entlud. Wahrscheinlich hätten wir ohne moderne Verhütungsmethoden gestern ein Kind gezeugt.

Ölpest im Golf von Mexiko

Die neuesten Meldungen zur versunkenen Ölplattform melden, dass jetzt Tauchroboter zur Abdichtung der Lecks eingesetzt werden. Die Erfolgsaussichten sind relativ gering, ein informativer Bericht ist auf dradio zu finden. Danach hofft man auf eine Art Taucherglocke, die bisher allerdings nur in flachen Gewässern eingesetzt wird.
Wer sich gern informieren möchte, was die Ölpest in der Tiefsee so alles anrichtet, dem sei eine Sendung von Quarks & Co. empfohlen. Dort geht es allerdings nicht nur um derartige Probleme, sondern auch um die alltägliche Vermüllung unserer Meere, aus reinem Egoismus und reiner Gier.

Überflüssig

Heute musste ich in Vertretung von Herrmann schon wieder in dieses sinnlose Meeting. Wir müssen immer sagen, ob es bei uns in der Abteilung was auffälliges gibt. Eigentlich total überflüssig, denn dafür gibt es noch mindestens drei weitere Runden. Früher wurden in dieser Runde hier technologische Neuerungen und Probleme besprochen, was ja auch interessant war. Aber jetzt? Beim letzten Mal musste ich mir schon anhören, dass ich schon was sagen muss und für den gesamten Bereich da bin. Und wenn mir meine Kollegen nichts sagen? Weil sie schon an zwei anderen Stellen reporten?
Also hatte ich mich heute ausnahmsweise vorbereitet und bin in das andere Reporting-Meeting gegangen, um mir anzuhören, was so läuft. Nichts neues.
In der Runde eben dann die Rundfrage, ob’s was gibt. Alle sagen: „nee“. „Und bei Dir conma? Denk dran, du bist hier für die ganze Abteilung.“ Also schalte ich auf diplomatisch und antworte: „Am Wochenende ist nichts dazugekommen, was nicht sowieso in irgendeinem anderen Meeting getrackt wird“. Und in Gedanken: Bäh. Und jetzt lass mich in Ruhe.