Aprilwetter

So ein Mistwetter kann einen den letzten Nerv rauben. Es tötet auch jegliche Initiative für Ausflüge oder sonst irgendwelche Unternehmungen. Somit war das Wochenende ziemlich sinnlos, obwohl es am Ende wieder zu schnell rum war.

Immerhin haben wir durch eine Anzeige im Internet gestöbert und uns für einen Tanzkurs angemeldet. Der beginnt dann schon morgen und ich freue mich schon darauf. Dieser Kurs ist von einer anderen Tanzschule, als die anderen (siehe z.B. hier). Eigentlich waren wir mit der bisherigen Tanzschule und dem Tanzlehrer zufrieden, aber die haben keine passenden Kurse für uns. Somit haben wir uns jetzt bei der Konkurrenz angemeldet. Mal sehen wie es klappt.

Quelle: Stock Xchng

Bei unserer ersten Tanzschule hatten wir uns vorher schon für einen erneuten Mini-Kurs, diesmal einen Aufbaukurs, im Disco-Fox angemeldet. Den Grundkurs hatten wir vor knapp einem Jahr und das war der Neustart in unser Tanzhobby, nach Jahren Pause.

Somit haben wir jetzt zwei Kurse, einer dienstags und einer sonntags. Ich finde es gut und es ist toll, dass Jens sogar sein Fitness-Programm extra umbaut.

Zurück auf Arbeit

Heute bin ich also wieder auf Arbeit gegangen, obwohl ich noch Restsymptome, sprich Schnupfen, habe. Aber die Arbeit läuft eben nicht weg, sondern staut sich.

Die positive Überraschung: Heute hatte ich nur eine Besprechung, also viel Zeit zum Arbeiten. Und ich habe auch was geschafft.

Computertastatur, Quelle: StockXchange

Ansonsten ist es jetzt amtlich. Benjamin wird uns zum Oktober verlassen. Er hat jetzt eine unbefristete Stelle bekommen. Ich gönne es ihm und bin gespannt, wie wir seine Arbeit umverteilen. Einen Nachfolger wird es nicht geben.

Vorsorgevollmacht

Jetzt ist sie amtlich, unsere Vorsorgevollmacht. Gestern haben wir sie uns beglaubigen lassen. Ich frage mich, wozu man eigentlich heiratet, wenn solche Dinge dann trotzdem extra geklärt werden müssen. Kann ein vom Gericht bestellter (beruflicher) Betreuer besser wissen, was man will, als der eigene Ehepartner? Typisch deutsch.

Worum geht es konkret?

Es geht zum einen um Gesundheitsvorsorge, worunter man Entscheidungen bezüglich Aufenthalt (z.b. betreutes Wohnen), freiheitsentziehende Maßnahmen (z.B. Anbringen von Bettgittern) und natürlich Zustimmung bzw. Ablehnung von ärztlichen Behandlungen versteht. Dazu muss der Arzt von seiner Schweigepflicht entbunden werden.

Chirurg

Weiterhin geht es um finanzielle Angelegenheiten. Also die Verwaltung des Vermögens (soweit vorhanden). Aber hier fällt auch das Recht hinein, ggf. einen Pflegevertrag abzuschließen. Und zur Antragstellung von Renten- und Versogungsbezügen oder Sozialleistungen.

Und schließlich sollte nicht vergessen werden, dass auch das Recht zur Entgegennahme und Öffnung meiner Post eingräumt werden muss.

Im Zusammenhang mit diesen Aktivitäten habe ich auch meine Unterlagen durchgesehen und festgestellt, dass meine Riester-Rente, falls ich das überhaupt erleben sollte, dreizehn Jahre lang gezahlt wird. Naja, ist auch egal, denn viel Geld ist es sowieso nicht.

Golfplatz

Eine Zusammenfassung über unseren Urlaub hatte ich ja schon geschrieben. Einige Details habe ich darin berichtet, aber naturgemäß kann man nicht auf alles eingehen. Und der erotische Teil des Urlaubs fiel gänzlich unter den Tisch. Dabei bereicherte unser Liebesleben unseren Urlaub ganz erheblich.

Eine peinliche Situation war dabei. Manchmal kann man aber auch gar nicht so blöd denken. Es spielte sich in dem Hotel an der Côte d’Azur ab. Es war, im Gegensatz zu den anderen Hotels, recht hübsch gelegen. Unser Blick aus dem Zimmer zeigte rechts den Pool und sonst einen Golfplatz.

Hotel zwischen Cannes und Grasse

Die Ausflüge, die wir unternahmen, waren schön. Allerdings war das obligatorische Eincremen mit Sonnencreme recht unangenehm, denn ich hatte dann die ganze Zeit ein klebriges Gefühl auf der Haut. Umso schöner war es, dass es in dem Hotel diesen Pool gab. Nachdem wir angekommen sind, erfrischten wir uns also erst eine Weile im Pool. Das war angenehm, in der milden Nachmittagssonne. Anschließend duschten wir uns noch, um frisch und munter zum Abendessen bereit zu sein. Jens ging schon los, um zuerst zu duschen, während ich noch ein bischen schwamm. Später duschte ich eiskalt, wodurch alle Lebensgeister erwachten, was auch eine angenehme Frische hinterließ.

Als ich dann aus der Dusche ins Zimmer kam, lag Jens der Länge nach auf dem Bett. Nackt. Und offensichtlich erregt. Wir ahmen gerne diesen niedlichen französischen Dialekt nach und in Frankreich sowieso. Unwillkürlich rutschte es mir in diesem Dialekt heraus: „Asd dü Lüst auf Französiesch?“
„Ah oui, mon amie, bonne idée“, antwortete er.
„Isch sehe, dass dü hast schon alles vorbereitet und bist auch selbst bereit“, zwinkerte ich und kniete mich, mit meinem Hinterteil in Richtung seines Gesichts, über ihn. Dann packte ich mir sein steifes Glied in meiner Faust am Schaft und begann, die dunkelrot pulsierende Eichel zu küssen. Sein Prachtstück versteifte sich weiter.
„Das tüt güd, ma cherie“, sagte er, fasste mich dann an den Hüften und ich merkte, dass seine Zunge den Eingang meiner Lustgrotte, die schon recht feucht war, gefunden hatte. „Trés lecker“, hörte ich ihn noch sagen, bevor er mich mit seiner Zunge intensiv verwöhnte. Er fand meinen Kitzler und vollführte darum eine Art Hexentanz mit der Zunge, gleichzeitig schleckte er die Säfte, die nun fließen mussten, ab.

Unterdessen setzte ich auch meine Zunge ein. Ich leckte zunächst vorsichtig die feuchte Spitze seiner Eichel, dann ringsrum, mehrmals im Wechsel, bis ich schließlich seine Eichel mit meinen Lippen umschloss. Meine Zunge umkreiste sie dabei immer noch. Ich fing an, seinen Stab tiefer in meinen Mund einzuführen, was schwierig war. Einerseits durchzuckten mich selbst durch seine Aktionen an meinem Unterleib immer wieder Wogen der Lust, die es mir schwer machten, mich auf meine Liebesdienste zu konzentrieren. Andererseits begann auch sein Unterleib zu beben, so dass es auch körperlich anstrengend war, sein bestes Stück unter Kontrolle zu halten. Es sollte nicht zu tief in meinen Hals rutschen, damit ich keinen Brechreiz bekomme. Es war eine wacklige Angelegenheit, mit einer Hand stützte ich mich ab, mit der anderen hatte ich sein Prachtstück im Griff und mit dem Mund verwöhnte ich ihn. Durch seine Bewegungen rutschte alles in meiner Hand hin und her, was vermutlich durch das wichsen seine Erregung beschleunigte. Ich merkte, dass er gleich einen Orgasmus haben musste und entließ seinen Stab jetzt aus meinem Mund und schaute statt dessen zum geöffneten Fenster, das am Fußende des Bettes war, heraus. Mit der Hand wichste ich ihn nun aktiv bis zum Höhepunkt und beobachtete drei Golfer in der Ferne auf dem Platz da draußen. Irgendwie tat sich bei denen gar nichts, die standen da wie festgenagelt. Naja, ich habe keine Ahnung vom Golf.

Schließlich kam Jens zum Höhepunkt und spritzte seinen Saft an meinen Hals und auf meine Brust. „Oh, la la, was ist das?“, fragte ich wieder in diesem französischen Dialekt und drehte mich zu ihm um. Mein Hintern saß jetzt auf seinem erschlafften Glied, mein Körper war nach vorn gebeugt und ich stützte mich über ihm mit meinen Armen ab. Er konnte jetzt sehen, wo er überall hingespritzt hatte. „Cherie, dü bist lecker“, sagte er wieder und richtete sich auf, so dass er saß. Ich saß auf seinem Schoß und er begann, seine Sahne von mir abzulecken. Erst am Hals und dann abwärts bis zu meiner Brust. Es erregte mich, seine Zunge auf meiner Haut zu spüren. Und dann knabberte er auch noch an meiner Brustwarze herum, erst an einer, dann an der anderen. Aber nicht nur mich schien das zu erregen. Ich spürte, wie sein Luststab, auf dem ich saß, wieder an Größe zulegte. Nach einer Weile drückte ich Jens wieder zurück, so dass er sich hinlegen musste. Ich führte mir jetzt seinen wieder erstarkten Schwanz ein und begann, zu reiten. Jetzt wollte ich auch zum Höhepunkt kommen. Ich nahm seine Hand und führte seinen Zeigefinger zu meinem Kitzler, ermunterte ihn, mich zusätzlich zu stimulieren. Er verstand das, nutzte dann aber den Daumen, was mir egal war. Ich beugte mich zurück, legte auch den Kopf etwas zurück und stützte mich auf seinen Schienbeinen ab. Ich sah jetzt die Wand oberhalb des Bettes, was recht langweilig war, so dass ich mich auf meine Gefühle konzentrieren und einfach nur genießen konnte. Mit diesem Ritt, unterstützt vom Reiben des Daumens an meinem Kitzler, kam ich schnell zum Orgasmus. Ich genoss es, solange ich es aushalten konnte. Dann beugte ich mich vor, umschlang Jens‘ Kopf mit meinen Armen und ertränkte ihn in Küssen, bis wir uns mit einem langen Zungenkuss beruhigten.

Weil Jens noch erregt war, drehte er sich einfach auf mich, so dass ich jetzt in der bekannten Missionarsstellung unten lag und er sich oben austoben konnte. Er fing nun an, zuzustoßen und ich war doch noch ziemlich erregt, so dass ich dadurch schon wieder einen Orgasmus bekam. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch ausgehalten hätte, aber schließlich kam er auch und fiel nun auf mich nieder und küsste nun mich und schließlich hielten wir inne und er rollte sich von mir runter und wir lagen nur so da und ruhten uns aus. Und ich sah erneut zum Fenster raus und erkannte die drei Golfer und jetzt wurde mir klar, dass die uns die ganze Zeit beobachtet hatten. Ich sprang auf und machte die Fensterläden zu, aber das war jetzt eigentlich nicht mehr nötig.

Lieb‘ mich ein letztes Mal

Mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub war ein Montag. Überraschenderweise meldete sich Dieter und schlug vor, am Abend noch mal was gemeinsam zu unternehmen. Eigentlich dachte ich, dass er Urlaub hatte. Nun gut, egal. Da Jens vor dem Urlaub auf alle Fälle noch einmal ins Fitness-Studio gehen wollte, hatte ich für den späten Nachmittag bzw. Abend noch eine Radtour geplant. Es war aber auch noch die Zeit der Hitzewelle, vielleicht würde ich auch einfach bloß baden gehen, oder beides kombinieren. Jedenfalls wollte ich Badezeug mitnehmen. Dieter konnte ja gern mitkommen.

Unterwegs erklärte Dieter, dass wir uns voraussichtlich zum letzten Mal sehen. Das Projekt, auf dem er hier gearbeitet hatte, sei beendet und er kehrt zurück nach Bayern. Er wisse noch nicht, ob er ab und zu noch einmal herkommen müsse, und wenn, dann hätte er keine Ahnung, ob er Zeit hätte, mich zu treffen.

Das war also das Ende unserer Affaire. In mir überschlugen sich die Gefühle und Gedanken. Dieter war mit seiner charmanten und unaufdringlichen Art eine Stütze, wenn ich Anlehnung brauchte. Und vor allem war er ein leidenschaftlicher Liebhaber. Er war mehr als ein Ersatz für Ralf, der übrigens inzwischen mit Anna ein Kind erwartet. Wehmut stieg in mir auf, aber auch Erleichterung. Ich weiß, dass sowohl die Liaison mit Ralf als auch die mit Dieter falsch war. Bisher war ich nur nicht stark genug, von mir aus einen Schlussstrich zu ziehen. Mit Ralf hatte sich das Problem durch Anna von selbst erledigt, mit Dieter ergab sich nun so die Chance dazu. Und es gibt ja den einen Mann, der mich liebt und den ich liebe und mit dem ich seit 17 Jahren verheiratet bin: Jens. Es ist, vor allem wegen seiner Depressionen, nicht immer einfach mit ihm, doch er hat es verdient, dass ich ihm meine ungeteilte Liebe schenke. Und es gibt da unseren Sohn Jan, der ein Recht auf eine intakte Ehe seiner Eltern hat.

Während mir diese Gedanken durch den Kopf gingen, fuhren wir ein ganzes Stück bergauf. Es war, obwohl es schon relativ spät war, noch ziemlich heiß. So beschlossen wir, eine Rast zu machen. Dank der Badesachen hatte ich eine, wenn auch kleine, Decke mit, so dass wir recht konfortabel rasten konnten. Plötzlich kam mir das Lied in den Sinn und ich musste es unwillkürlich aussprechen: „Lieb‘ mich ein letztes Mal“.

Dieter hatte nicht recht verstanden und fragte: „Was?“
„Lieb‘ mich ein letztes Mal“, wiederholte ich und gab Dieter einen Kuss. Daraus wurde ein langer Zungenkuss, der das Feuer in uns anfachte. Es gab kein weiteres Vorspiel, wir rissen uns die Kleider vom Körper und fielen übereinander her. Dann ging alles sehr schnell. Ich legte mich auf die Decke und Dieter drang in mich ein und stieß zu. Mit meinen Beinen nahm ich seinen Unterleib in die Zange und verstärkte so seine Stöße. Ich wusste, dass es das letzte Mal war und gab mich ihm hin, wie man so schön sagt. Es dauerte nicht lange und ich kam zum Höhepunkt. Das schien Dieter noch einmal anzufeuern, denn nun entlud er sich in mich , bevor wir uns erschöpft ausruhten.

Danach fuhren wir weiter. Dieter versuchte, mich zu überreden, dass wir doch in Kontakt bleiben können. Aber glücklicherweise war ich festentschlossen, die Gelegenheit zu nutzen, um Schluss zu machen. Wir hatten ein letztes Mal Sex miteinander, es war der 19. Juli. Seidem bin ich meinem Mann treu geblieben und habe keine Absicht, das noch einmal zu ändern.

Hippelig

Langsam werde ich hippelig (unruhig). Auf Arbeit warten zwei größere Aufgaben auf mich, die ich nicht nach hinten verschieben kann. Das eine ist eine Eintscheidungsvorlage für eine Besprechung, bei der es um Anlagenüberwachung geht. Bei dem anderen Thema geht es um Personalangelegenheiten. Die jährlichen Durchsprachen stehen an. Und ich weiß nicht, welche Termine ich inzwischen wieder reingedrückt bekommen habe. Da interessiert es am Ende nicht, dass ich zuerst im Urlaub und dann krank war und zwischendurch einen Haufen Workshops hatte. Gut, andere arbeiten von zu Hause aus, aber bisher habe ich das vermeiden können. Irgendwie befürchte ich, dass ich damit zum Sklaven der Arbeit werde. Es reicht schon, dass ich per Handy immer erreicht werden kann. Zum Glück wird diese Möglichkeit nur selten in Anspruch genommen.

Also lenke ich mich mit anderen Dingen zu Hause ab. Wir haben beschlossen, endlich mal eine rechtsverbindliche Vorsorgevollmacht zu erstellen. Da wollen wir heute die Unterschriften beglaubigen lassen. Es gibt da im Landratsamt eine Stelle, die sowas macht. Vielleicht kann die das Vorhandensein dieser Vollmachten dann auch gleich den zuständigen Vormundschaftsgerichten melden. Sonst müssen wir sehen, dass wir das selbst erledigen. Mal sehen, ob alles klappt.

Wieder besser

Heute geht es mir schon wieder besser. Schade, dass ich das schöne Wetter am Wochenende nicht richtig nutzen konnte. Und natürlich auch die nächsten Tage. Es soll gar nicht so schlecht werden.

Sommer

Immerhin, zur Zeit habe ich, obwohl ich mir eine Liste mit Pflichten auferlegt habe, recht viel Muße. Und das genieße ich. Und die Ärztin hatte recht. Zwar wäre ich, wenn ich es selbst entschieden hätte, heute wieder auf Arbeit gegangen, aber hunderprozentig fit bin ich noch nicht. Also genieße ich noch die freie Zeit, während sich auf Arbeit die Aufgaben stapeln.