Über den Wolken

Unter diesem Motto stand der diesjährige Bühnenball unseres Theaters. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal an dem Ball teilgenommen. Es war eine ziemlich schwere Geburt. Bereits im Sommer haben wir uns angemeldet. Anfang September wurden wir dann auf Ende September, dann auf Anfang Oktober usw. vertröstet, bis wir endlich im Dezember die ersehnten Karten erwerben konnten. Leider konnten wir fast nichts sehen, dafür waren sie auch kaum teuerer als Flanierkarten, mit denen man erst nach der Gala rein durfte.

Allerdings hätte ich für einen besseren Platz auch gern mehr bezahlt, denn die Gala war ganz schön. Sie fand im Olymp statt. So wurde die Nikolaikirche bezeichnet, die dem Theater gegenüber steht und als Konzerthalle genutzt wird. Theater und Kirche waren mit einem überdachten Durchgang miteinander verbunden. In der Gala wurde Schauspiel und Musiktheater zum Thema aufgeführt, natürlich mit dem Klassiker von Reinhard Mey.

Mir persönlich haben natürlich die Beiträge des Musiktheaters am besten gefallen, insbesondere Zsuzsanna Kakuk mit Verdis Griselda und gemeinsam mit Lilia Milek in Così fan tutte von Mozart, sowie Lilia Milek allein, ebenfalls in Così fan tutte.

Die Hauptbühne war unter der Bezeichnung Luna-Park zur Ballfläche umgebaut. Dort spielte die Henry-Bittner-Band zum Tanz. Sie spielte sehr gut, Tanzmusik, mit optimaler Lautstärke. Allerdings haben wir nicht getanzt. Einerseits, weil die Tanzfläche recht klein und die Tänzerschaar recht groß war, andererseits, weil wir kaum Zeit hatten.

Quelle: Stock Xchng

Denn es wurden an verschiedenen Stellen im Theater und auch in der Kirche kleine Programme aufgeführt. Einen Teil davon haben wir uns angesehen, so mehrere Lieder gesungen von Guido Kunze unter dem Titel „Mond und Wolken, Sonn‘ und Sterne“ sowie Chansons mit Susanne Engelhardt („Fly to the moon“). In der Nikolaikirche trat der Chor als „Flying Voices“ auf und ging auf Urlaubsreise.

Es war dann so spät, dass wir den Ball danach verließen, auch wenn es eigentlich danach erst richtig losging.

Insgesamt hat es uns, trotz der Schwierigkeiten, die Karten zu bekommen und der schlechten Plätze in der Gala, gefallen.

Was können Borstenwürmer?

Diesen Beitrag aus der Reihe „Tier und Natur“ möchte ich unkommentiert weitergeben:

„Vermutlich gibt es kein Meeresaquarium, in dem sie nicht vorkommen, und wahrscheinlich gibt es keinen Aquariumbesitzer, der sie nicht hasst. Borstenwürmer sind eine richtige Plage. Sie leben von allem, was sie im Bodengrund finden: abgestorbene Algen, Aas und Futterreste. Aber von Fall zu Fall nisten sie sich auch in Korallen ein oder greifen – bei Futtermangel – sogar kleinere Fische an. Während Aquariumbesitzer die meist nur wenige Zentimeter langen Tierchen nicht unbedingt lieben, begeistern Borstenwürmer Biologen. Die Tiere sind nämlich nicht nur äußerst strapazierfähig, sondern können mit einer erstaunlichen Besonderheit aufwarten:

Entfernt man dem Weibchen des Borstenwurms das Gehirn, wird es zum Männchen.

Semperopernball

Heute findet in Dresden der diesjährige Semperopernball statt. Das ist ja in jedem Jahr ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges. Das Who’s who ist da, die high Society, Promis, die oberen 10000 und … ich nicht. Naja, abgesehen davon, dass die billigste Karte 180 Euro kostet und diese sowieso vergriffen sind, gibt es ja auch Alternativen.

Denn auch unser Wochenende kann sich sehen lassen: Tanzen total!

Wir gehen heute zu einer Tanzveranstaltung und morgen zum Neujahrsball der Tanzschule. Ãœbermorgen findet dann wieder unser Tanzkreis statt. Ich freue mich darauf und hoffe, dass ich auch durchhalte.
Aber wer braucht da noch den Semperopernball?

Semperopernball

Happy Birthday, Wikipedia

Morgen wird Wikipedia, das allseits beliebte Internet-Lexikon, zehn Jahre alt! Herzlichen Glückwunsch.

Wie wurde doch heute morgen sinngemäß im DLF dazu gesagt:
Daran sieht man mal, was für tolle Sachen herauskommen, wenn viele Menschen friedlich miteinander zusammenarbeiten.

Wikipedia

Wer die Beiträge zum Thema nachhören möchte, hier die Links:
Anmoderation
Interview mit Sebastian Molewski, deutscher Wikipedia-Oberguru