Valentinstag – klassisch

Nachdem die letzte Zeit ohne größere Höhepunkte und mit vielen Pflichten dahinlief, haben wir seit Samstag sturmfrei. Jan ist mit meinen Eltern zum Wintersport, denn es sind Ferien.

Freitag bekam er sein Zeugnis, dass besser war, als ich befürchtet hatte. Ehrlich gesagt frage ich mich, wie der Bursche die Lehreinnen wohl um den Finger gewickelt hat, dass er ein so gutes Zeugnis bekam. So blieb mir nichts weiteres übrig, als ihn zu loben und zu mahnen, dass es kein Selbstläufer ist, so ein Zeugnis bis zum Schuljahresende zu halten. Natürlich habe ich mich gefreut.

Wir sind dann am Freitag auch gemeinsam schwimmen gewesen. Komisch, dass er so eine Wasserratte ist. Jens und ich gehen zwar auch ab und zu schwimmen, aber diese Begeisterung kommt bei uns nie auf.

Samstag haben wir ihn dann nach Oberwiesenthal im Erzgebirge gebracht. Dort trafen wir meine Eltern und die machen sich eine schöne Woche zusammen.

Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich noch ins Aquamarien in Marienberg. Als wir die Preise sahen, entschlossen wir uns, nicht in die Sauna zu gehen, sondern „nur“ zwei Stunden baden. Als wir dann aber den vollen Parkplatz gesehen haben, hatten wir dann doch keine Lust. Statt dessen sind wir nach Hause gefahren und haben im Kino den Auftragslover gesehen. Es handelt sich um einen seichten Film, wie wir es mögen, man muss das Gehirn nicht belasten und wird trotzdem nett unterhalten.

Gestern vormittag waren wir früh im Gottesdienst. Jens‘ Chor hat ein bisschen gesungen. Irgendwie kann ich den Gottesdiensten nichts abgewinnen. Gestern hat mich gestört, dass die Predigt gespickt mit Vorwürfen war (uns Normalbürgern ist nichts mehr heilig). Im Autoradio höre ich früh oft die Morgenandacht und weiß daher, dass man auch Bibeltexte so rüber bringen kann, dass man darüber nachdenkt. Aber bei der Predigt, da war wieder alles zu spät. Zum Glück hat der Pastor mich nach der halben Predigt so eingelullt, dass ich einschlief.

Nachmittags waren wir dann in unserem Schwimmbad schwimmen. Und abends verfolgten wir die Eiskunstlauf EM vom Video. Diesmal stand die Entscheidung bei den Damen an. Die war überraschenderweise sehr spannend. Normalerweise ist die Entscheidung der Frauen geprägt von Stürzen und damit nicht sehr attraktiv, bestenfalls die WM oder die olympischen Spiele sind interessant, weil das Niveau dort deutlich höher ist. Aber in diesem Jahr war die Dramaturgie perfekt. Eine Russin holte toll auf und die deutsche Teilnehmerin scheiterte leider um ein Hundertstel am 10. Platz, der eine zweite Startberechtigung im nächsten Jahr nach sich gezogen hätte. Doch dann kam ein reihenweises Favoritensterben, praktisch alle weiteren Teilnehmerinnen stürzten. Die Frage war eigentlich nur, wie oft. Lichtblick war eine junge Belgierin, die sehr sicher fuhr, aber noch nicht so ausgereift. Zum Schluss fuhr eine Schweizerin, Sarah Meier. Eigentlich wollte sie schon ihre Karriere beenden, aber weil die EM in der Schweiz war, wollte sie sich vor heimischen Publikum verabschieden. Sie war nach der Kurzkür auf Rang 3, durch den Verlauf des Finales und eine fehlerfreie Kür schaffte sie es, ihre Karriere mit dem EM-Titel zu beenden. Ein schöner Abschluss für sie und schön für die gastgebende Schweiz.

Quelle: Stock Xchng

Heute, am Valentinstag, wollen wir essen gehen. Eigentlich lassen wir den Valentinstag unbeachtet verstreichen, doch gestern haben wir ein Angebot für ein Menü gesehen, dass uns lecker erschien. Somit freuen wir uns ganz klassisch auf einen romantischen Abend.

Ablenkung ist gut

Ein für mich überraschendes Ergebnis präsentiert eine Studie amerikanischer Wissenschaftler. Danach ist es für die Konzentration gut, wenn man immer mal abgelenkt wird.

Quelle: Stock Xchng

Begründung:
Wenn man sich eine Weile auf eine Aufgabe konzentriert, nimmt unbewußt das Interesse dafür ab. Erleidet man zwischendurch immer wieder Störungen, kann man sich wieder frisch auf die Aufgabe konzentrieren.
Mag sein, dass das unter den beschriebenen Laborbedingungen klappt. Mein subjektives Empfinden sagt mir allerdings, dass es ab einer bestimmten Stärke der Störung dazu kommt, dass ich mich auf gar nichts mehr konzentrieren kann.

Mein Chef meint es nur gut mit mir …

… aber wie immer, wenn jemand nur mein Bestes will, bin ich skeptisch. Und in diesem Fall ganz besonders.

Erst drängt er mich dazu, die Projektleitung eines kleinen Projektes zu übernehmen, obwohl sich eigentlich schon ein anderer dafür gemeldet hatte und ich auch so genug zu tun hatte. Also habe ich mich mit dem Kollegen arrangiert. Der wurde auch von seinem Chef „überredet“, sich zu melden und ist eigentlich auch unter Wasser. Aber ein Chef kann glänzen, wenn einer seiner Mitarbeiter so ein Projekt leitet und zum Erfolg führt.

Quelle: Stock Xchng

Wir haben uns dann im Team darauf geeinigt, dass wir alles auf kleiner Flamme fahren. Kein Zeitplan, kein genaues Projektziel, erst einmal ein Gefühl für Prozesse wollen wir bekommen.

Nächste Woche fahren mein Chef und Herrmann, unser Innovationsverantwortlicher, in die Zentrale und stellen dem Vorstand vor, was wir alles tolles machen. Und natürlich wollen sie auch „mein“ Projekt vorstellen. Jetzt soll ich Zeitplan und Projektziel festlegen. Na Klasse! Ich wusste schon, warum ich das nicht machen möchte. Insbesondere, weil die Arbeit daran für alle zusätzlich ist. Management Attention und Unterstützung kann da nur kontraproduktiv sein. Aber Hauptsache, die Reports klingen gut.

Das Feuerwerk

Eigentlich ist es ungünstig, wochentags ins Theater zu gehen. Denn erstens bin ich müde vom langen Arbeitstag und zweitens muss ich am nächsten Tag auch wieder zeitig aufstehen. Da wir aber „das Feuerwerk“ sehen wollten, jedoch am Wochenende entweder keine Karten bekommen oder Terminkonflikte haben, sind wir also gestern hingegangen.

Die Story ist einfach und lässt sich auf das übliche „sie kriegen sich“ zusammenfassen. Der Vater einer (spieß-)bürgerlichen Familie hat 60. Geburtstag und zur Feier sind seine drei Brüder mit Gemahlinnen eingeladen. Unerwartet erscheint nach 30 Jahren auch der vierte Bruder, das schwarze Schaf der Familie, jetzt Zirkusbesitzer. Die Tochter des Hauses will mit dem Zirkusdirektor in die große weite Welt gehen. Jedoch liebt sie den Gärtner und er liebt sie. Die Frau des Zirkusdirektors sorgt deshalb dafür, dass das Mädel doch da bleibt und ihren Gärtner bekommt.

Quelle: Mittelsächsisches Theater

Die Darsteller haben mit Freude gespielt, die verschiedenen Charaktere waren gut herausgearbeitet. Die Ehefrauen, abgesehen von der des Zirkusdirektors, wurden von Mitgliedern des Chores gesungen und waren teilweise besser, als die Solistinnen. Bekanntestes Motiv ist „Oh, mein Papa“.

Es war kurzweilige Unterhaltung, ich bin nicht eingeschlafen, mir hat’s gefallen.

Neues Stöckchen: Blogger Award

Von meinem Freund, dem Rudybären und dem Hexle habe ich den Blogger-Award erhalten. Wie für alle anderen Preisträger, kam das recht überraschend für mich. Natürlich fühle ich mich geehrt und werde mich selbstverständlich an die Bedingungen halten, die damit verbunden sind.

Bedingungen

Danke der Person, von der den Award bekommen hast,
in einem Post und verlinke sie dann auch im Post.

Lieber Rudybär, vielen Dank für diese Ehre!
Liebes Hexle, auch Dir recht herzlichen Dank.

Erzähl uns sieben Dinge über dich.

1. Ich bin Sternbild Skorpion.
2. Ich bin verheiratet.
3. Ich habe einen Sohn.
4. Ich lebe in meiner Wahlheimat Sachsen.
5. Ich tanze gern.
6. Ich bin Kaffeeholiker.
7. Ich blogge hier seit April 2010.

Gib den Award an 15 Blogger weiter. Kontaktiere diese Blogger und lass sie wissen, das sie den Award bekommen haben.

Jetzt rächt es sich, dass ich nur 12 Freunde habe, an die ich, mit Ausnahme vom Rudybären, den Award weiterreiche:

Brathahn
Frank Reginald Wolff
Mrs. Jones
Mojoin
Shermie
Traumschöpfer
Freak On
Francesca Corleone
Freier wider Willen
Leonard Mandic
Kirdneh69

Weiterhin gibt es ja die freundlichen Mieter aus dem Wohnblock. Da nicht alle geehrt werden können, stellvertretend natürlich die Gründerin:

Das Ev

weiterhin die liebenswerte

Emma Molchin

und unser allseits beliebter

Gammler

Schließlich noch ein gelegentlicher Besucher meines Blogs,

Mondkuh

Euch allen herzlichen Glückwunsch. Ich werde Euch per PN über Eueren Preis informieren.