Projektstatus

Irgendwie fängt mein Projekt an, zu nerven. Obwohl es für mich offensichtlich ein Karriereturbo sein könnte. Aber ich möchte gar keinen Karriereturbo. Ich will meinen Job machen, aber Beruf und Familie vereinbaren. Und genau das ist gefährdet. Alle sind ganz heiß darauf, so dass ich im Oktober zu einer Showveranstaltung hinsichtlich Forschung und Entwicklung in die Konzernzentrale soll. Und zwar eine ganze Woche lang. Unmöglich! Wenn es eine Woche später wäre, ginge es theoretisch, denn dann sind Ferien und Jan bei seinen Großeltern. Aber so, no way! Ich habe das jetzt auf zwei Tage runtergehandelt, eine Übernachtung. Aber die zwei Tage muss ich opfern.

gelbe Ampel Auch sonst macht mir das Projekt sorgen. André, der, dem ich die Projektleitung damals entreißen musste, verlässt unser Team, weil er eine andere wichtige Aufgabe übernehmen soll. Liegt also nicht an unserem Projekt. Dabei ist er, neben Bernd, das wichtigste Teammitglied. Und seine Nachfolge ist noch unklar.

Auch die Analytik macht mir Sorgen. Die Bearbeitung der Aufträge dauert sowieso schon ziemlich lange, aber der Trend zeigt zu sehr langen Bearbeitungszeiten. Damit kann man natürlich keine Zeitpläne einhalten. Und ob Ina jemanden an der Uni zur Mitarbeit verpflichten kann, steht auch noch in den Sternen. Projektstatus: Gelb.

Somit werde ich mich wohl auf Powerpoint-Engineering beschränken müssen und das Poster für die R&D-Woche in der Zentrale vorbereiten.

Do not disturb

Letzte Station unseres Urlaubs in Portugal war Lissabon. Wir hatten am Abreisetag noch etwas Zeit, bevor wir zum Flugplatz mussten. Es reichte allerdings nicht mehr, um noch irgendeine Sehenswürdigkeit anzusehen. Wir wollten unser Taxi ja nicht verpassen. Also blieben wir, so lange es ging, im Hotelzimmer. So richtige Ruhe hatten wir da aber nicht, es rumpelte und pumpelte draußen, denn die Zimmer wurden geputzt. Sicherheitshalber hängten wir das Schild „Do not disturb“ draußen dran, um nicht gestört zu werden.

Do not disturb

Zunächst schalteten wir den Fernseher an, insbesondere, weil uns das Wetter in Deutschland interessierte. Aber auf den deutschen Kanälen lief nur Werbung. Und Portugiesisch verstehen wir nicht, so dass wir die Glotze wieder ausschalteten.

Jens schmiss sich auf’s Bett und zog mich zu sich heran. Er drehte sich zu mir und gab mir unvermittelt einen Kuss und begann an meinem Ohr zu knabbern. Dabei bekomme ich immer Gänsehaut und ich weiß, was dann passiert. Aber warum nicht. Sex am Vormittag ist ja keine schlechte Idee und viel zu selten. Und wo wir doch noch Zeit hatten. Augenblicklich stieg mein Verlangen.

Während er an meinem Ohr knabberte und, das mag ich ja nun gar nicht, aber er machts trotzdem, mit der Zunge in meinem Ohr schleckt, tastet seine Hand über meinen Bauch in die Hose, unter den Slip und stellt fest, dass es zwischen meinen Beinen bereits feucht ist. Mir kribbelt es vom Steiß den Rücken aufwärts bis in die Haarwurzeln. Unwillkürlich spreize ich die Beine ein wenig. Meine Muskeln spannen sich an und ich fange an, schwerer zu atmen.

Jens springt plötzlich auf und zieht mir gleichzeitig Jeans und Slip aus. Dann streift er sein T-Shirt ab, klettert über mich, gibt mir wieder einen dicken Kuss, guckt mich an und gibt mir noch einen Kuss. Einen langen. Seine Zunge findet ihren Weg in meinen Mund, flirtet mit meiner Zunge und zieht sich wieder zurück. Er setzt sich wieder auf, streicht auf meinen Bauch und schiebt dabei mein Top soweit hoch, dass mein Bauch frei liegt. Jetzt küsst er mich erneut, um dann wieder aufzuspringen und mir die Hände zu reichen. So hilft er mir, mich hinzusetzen, damit ich Top und BH ausziehen kann.

Ich plumpse nun, völlig nackt, wieder ins Kissen und ziehe Jens über mich. Er küsst mich kurz, bevor er zuerst an meiner linken, dann an meiner rechten Brustwarze saugt, so dass die Nippel steif und fest werden und sich aufrichten. Dann prustet er gemeinerweise auf mein Brustbein, so dass es in meinem Körper kribbelt. Bevor ich laut kichern kann, gibt er mir erneut einen dicken Schmatzer auf den Mund. Während er so über mir kniet und mir immer wieder ein Küsschen gibt, öffne ich seine Jeans und befreie seinen Luststab, der mir neugierig entgegenwippt, als ich ihn frei lege.

Jens zieht jetzt seine Hose und Slip ganz aus, ningelt noch einmal an meinen Brüsten, um anschließend mit seiner Zunge meine Lustgrotte zu erkunden. Wie eine überreife Frucht liege ich da, warte gierig darauf, vernascht zu werden. Und Jens kostet und findet mit seiner Zunge meine empfindlichsten Stellen. Naja, vielleicht auch nicht, denn ich bin bereits so erregt, dass mein ganzer Körper empfindlich ist. Er hat leichtes Spiel. Mich hingegen kostet es ziemliche Beherrschung, meinen Gefühlen nicht freien Lauf zu lassen, denn das würde ganz schön laut sein. Und irgendwie ist es mir peinlich, wenn die Putzfrauen mitbekommen, was wir hier drinnen treiben. Ich beiße also die Zähne zusammen, atme schwer, unterdrücke aber nach Möglichkeit laute Geräusche. Mein Unterleib hebt und senkt sich im Rhythmus meiner zunehmenden Erregung.

Als ich dann wahrscheinlich zu laut wurde, denn ich näherte mich schon dem Höhepunkt, erlöst Jens mich, beendet seine Untersuchungen mit der Zunge, um mir wieder einen Kuss zu geben. Ich greife mir seinen steifen Schwanz, schiebe die Vorhaut über die Eichel zurück und merke, dass diese gut geschmiert und bereit für den Einsatz ist. Ich hebe mein Becken, damit sein Stab leichter meine Öffnung findet. Die erste Berührung lässt mich wie vom Blitz getroffen zusammenfahren. Vorsichtig erkundet seine Eichel den Eingang, bevor er plötzlich bis zum Anschlag eindringt. Wieder durchfährt mich ein Schauer, aber ich habe keine Zeit, meine Gefühle zu ordnen, denn Jens fickt mich jetzt in Missionarsstellung. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Das ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, denn es ist mir durchaus angenehm. Jens liegt auf mir, ich spüre seinen Bauch auf meinem Bauch, seine Brust auf meiner Brust, sein Kopf ist im Kissen vergraben und ich höre und spüre seinen Atem an meinem rechten Ohr. Er überprüft, wie es mir geht, indem er sich aufstützt und mich, während er mich unverdrossen weiter fickt, ansieht und -lächelt. Ich bringe nur ein verzerrtes Grinsen zustande, denn ich treibe wieder auf den Orgasmus zu, kann meine Gefühle nicht mehr wirklich kontrollieren und habe mühe, Geräusche so gut es geht zu unterdrücken. Jens ist zufrieden, legt sich wieder auf mich drauf und stößt immer heftiger zu. Ich halte mich an seinem Rücken fest und lasse es, von Lust überwältigt, geschehen.

Plötzlich hört er auf, will, dass wir die Rollen tauschen. Er legt sich rücklings hin und ich besteige ihn jetzt. Ich führe mir seinen prachtvollen Kolben ein und mache probehalber ein paar Bewegungen mit meiner Hüfte in alle Richtungen. Hui, das tut gut. Und das Schönste: jetzt kann ich den Rhythmus bestimmen. Ich beuge mich über ihn und bewege meine Hüfte und meinen ganzen Körper wellenförmig, so wie es mir gefällt. Es muss aussehen, als ob sich eine Raupe bewegt.Jens packt meine Brüste mit seinen Händen, knetet sie ordentlich und fängt an, daran zu saugen, als ob ein Kälbchen am Euter der Kuh saugt. Bis ins Mark spüre ich die Wellen, die meinen Körper durchfahren. Ich reite Jens immer wilder und abwechselnd knetet und saugt er an meiner Brust. Ich möchte laut schreien, meinen Gefühlen freien Lauf geben, aber ich traue mich nicht. So, wie man vielleicht während eines Konzerts einen Hustenreiz bekommt und diesen unterdrücken muss, um die anderen Zuhörer nicht zu stören, kämpfe ich mit meinen Gefühlen.

angeregtes Elektron

Die Eruption begann in meinem Schoß und breitete sich von dort in kreisförmigen Wellen in Windeseile über meinen Körper wie ein Tsunami aus. Lautlos schrie ich meine Gefühle hinaus. Und plötzlich fühlte sich alles so wunderbar an, so warm, als wenn ich fliegen würde. Ich wechselte hinüber in einen anderen Zustand, so wie ein Elektron bei genügend hoher Energie seinen angestammten Raum verlässt, auf ein höheres Niveau wechselt und sich dort frei und unbeschwert bewegt, ja sogar zu leuchten beginnt. Auch ich fühlte mich, als ob ich von innen leuchten würde.

Ich legte mich auf Jens, ruhte mich aus und genoss meine Erschöpfung, vereint mit ihm. Und jetzt war Jens wieder an der Reihe, den aktiven Part zu übernehmen. Ich kniete mich vor ihn hin und er drang von hinten in mich ein. Augenblicklich war ich wieder im angeregten Zustand des Permantenorgasmus. Einzig der Zwang, Lärm zu vermeiden, hinderte einerseits meine Lust, erregte mich andererseits auch wieder. Jens‘ Hände hielten meinen Hintern gepackt und er fickte mich wieder und stieß rhytmisch zu. Unwillkürlich übernam ich seinen Rhytmus, bewegte meine Hüfte vor und zurück, so dass mein Hintern an Jens‘ Hüfte klatschte. Das war allerdings zu laut, er brach ab.

Da ich mich ohnehin im Zustand höchster Glückseligkeit befand, legte ich mich wieder hin, Jens kniete sich über mich und ich begann seinen prachtvollen Penis zu wichsen. Ein wunderbares Teil, ich musste ihn mir ansehen, die knallrote Eichel und die prallen Hoden. Er wollte jetzt aber nicht mehr warten, trieb mich an und ich wichste ihn, bis er seine Sahne auf meine Brüste spritzte.

Noch den ganzen Tag war ich erregt, fühlte mich wohl und die Strapazen des Rückflugs verkraftete ich so relativ unproblematisch. Es war ein schöner Urlaub.

Was ist los?

Eigentlich gibt es genug zu berichten.

Wir waren am Freitag bei wunderbarem Wetter zu einem tollen Konzert anlässlich der Freiberger Sommernächte. Samstagabend waren wir tanzen. Sonntag war Gottesdienst und Gemeindefest anlässlich des Schulanfangs. Und wieder tanzen.

Aber ich habe keine Lust. Mein armer kleiner Blog verwaist, wegen Lustlosigkeit. Nicht mal Schreibblockade. Woran kann das liegen? Das ist mir noch nie passiert.

Ich hoffe, dass diese Phase bald wieder vorbei ist und bitte den gespannten Leser ansonsten um Nachsicht.