Heike

Es war klar, dass ich viel zu spät zum Schulfasching erscheinen würde, denn ich hatte vorher noch Fahrschule. Kaum war ich 18, da hatte ich auch schon die Fahrschule begonnen. Damals, Mitte der 80er Jahre, war das in der DDR nicht selbstverständlich. Aber gemeinsam mit meinem Kumpel ist es uns gelungen, in einen Kurs reinzuschlüpfen. Nun wollte ich keinen der wertvollen Termine wegen der Faschingfeier verpassen. Außerdem dachte ich mir, dass es nicht schlimm ist, zum Fasching eine Stunde später zu erscheinen.

Für den Fasching hatten die Organisatoren eine noble Discothek am Rande der Innenstadt gemietet, mit Sonderkonditionen für Getränke, also billiger. Wir waren ja alles mittellose Schüler. Möglicherweise lohnte es sich deshalb nicht für die Betreiber, oder aber es war wegen des harten Winters, jedenfall war alles dunkel, als ich dort ankam. Ein Zettel hing an der Tür: „Wegen Havarie heute geschlossen!“ Es gab keinen Hinweis darauf, was aus dem Schulfasching geworden ist. Fällt der aus? Findet der woanders statt?

So schlimm fand ich es einerseits nicht, dass ich heute offenbar keinen Fasching mitmachen sollte, da ich wegen der Fahrschule sowieso keine richtige Verkleidung anhatte: eine alte Hose und ein Hemd, dass ich dann aus der Hose hängen lassen wollte, eine dicke Weste und eine Pudelmütze. Das fiel im Winter gar nicht weiter auf. Andererseits war ich doch enttäuscht. Was sollte ich mit dem angebrochenen Abend machen? Handys gab’s noch nicht, es hatte kaum jemand Festnetz. Ich konnte also niemanden anrufen und fragen, was wir machen könnten.

„Sieht ziemlich dunkel aus, was ist denn los?“, hörte ich eine bekannte Stimme hinter mir fragen. Ich drehte mich um. Heike, eine Mitschülerin aus meiner Klasse, stand hinter mir.
„Keine Ahnung“, antwortete ich, „sieht so aus, als wären wir umsonst gekommen.Da müssen wir wohl wieder nach Hause gehen.“
„Und was machen wir vorher noch?“, fragte Heike in einem Ton, der keinen Zweifel daran ließ, jetzt noch was zu unternehmen.

Ich war weder Draufgänger und Macho noch großer Charmeur und somit ziemlich unerfahren, wenn es darum geht, einen schönen Abend mit einem Mädchen zu verbringen. Trotzdem, oder auch gerade deshalb, hätte ich eine solche Gelegenheit bei manch einem Mädchen doch sehr begrüßt, weil ich mich nicht getraut hätte, ein Date zu vereinbaren. Aber ausgerechnet mit Heike? Nicht, dass ich irgendwas gegen Heike gehabt hätte. Im Gegensatz zu vielen meiner Mitschüler kam ich sogar ziemlich gut mit ihr aus und hatte sogar eine besondere Beziehung mit ihr. Wir waren quasi Geschäftspartner, denn ich nahm sie regelmäßig auf meinem Moped mit zur Schule. Dafür übernahm sie einen Teil des Spritgeldes, eine frühe Fahrgemeinschaft also. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, ein Rendez-vous mit ihr zu haben. Vor allem, weil sie gar nicht mein Typ ist. Jedenfalls redete ich mir das ein. Vielleicht stand vielmehr die Angst vor ihrem Freund dagegen. Sie war eigentlich schon immer (jedenfalls solange ich sie kannte, das waren fast vier Jahre) mit dem Typen verlobt. Er war ziemlich groß und es hieß, dass er keinen Spaß versteht. Es gab Gerüchte, dass er schon öfter mal Jungs verprügelt hatte, von denen er glaubte, dass sie Heike den Hof machten. Bei den Jungs, die ich zu meinen Freunden zählte, stand sie in keinem guten Ansehen. Ich kann nicht sagen warum und hielt mich da auch raus, auch, um meine geschäftliche Beziehung nicht zu gefährden. Denn das Geld von ihr konnte ich schon gut gebrauchen.

Genau genommen war Heike gar nicht so unattraktiv. Sie war etwa 1,70 m groß und gut proportioniert, war also nicht gertenschlank, sondern hatte durchaus etwas vorzuweisen, was aber ihre weiblichen Rundungen in angenehmer Weise betonte. Wäre sie schlanker, dann würde sie wohl eher kantig und strenger wirken. Sie hatte schulterlange, blonde Haare und grüne Augen. Vielleicht bildete ich mir ein, dass sie nicht mein Typ ist, weil sie im Gegensatz zu anderen Mädchen schon recht reif wirkte, denn sie war sehr selbstbewusst.

Dieses Selbstbewusstsein sorgte nun dafür, dass es für mich zwingend notwendig war, heute abend noch etwas mit ihr zu unternehmen. Wir gingen also suchend in Richtung Stadtzentrum und auf dem Marktplatz schlug ich hungrig vor, im Ratskeller was zu essen. Heike war sofort damit einverstanden und so gingen wir in diesen noblen Schuppen, denn statt des Faschings wollten wir uns nun was gönnen.

Canlde Light Dinner

Ich bestellte ein großes Bier und Heike einen Schoppen Wein, bevor wir das Essen auswählten. Während ich noch überlegte, in welcher Preisklasse ich bestellen sollte, mein Hunger sagte mir, in der großen, mein Geldbeutel war eher dagegen, kam vom Nachbartisch ein älterer Mann an unseren Tisch, nicht sehr groß, etwas untersetzt, grauhaarig, vielleicht so Mitte 50. Er erzählte irgendwas von einem perfekten Liebespaar, das wir angeblich wären und irgendwie kam es bzw. er dazu, sich zu uns an den Tisch zu setzen. Seltsamerweise hatte er uns in sein Herz geschlossen und wollte seine Zuneigung irgendwie zum Ausdruck bringen. Dazu bestellte er eine Flasche Sekt und lud uns zum Essen ein. Das hätte durchaus genügt, um seine Gegenwart zu ertragen. Aber er ging noch weiter und dabei wurde mir schon ein wenig mulmig. Ich sollte mir irgendjemanden aussuchen, den er für mich verdreschen wollte.

Schluck! Ich bin ja ein friedliebender Mensch. Keine Ahnung, wie ich ihn davon abbrachte, jedenfalls beließ er es damit, uns im Ratskeller auszuhalten. Zum Glück konnten wir auf diese Weise reichlich essen und damit vertrug ich auch den Alkohol ziemlich gut. Er bestellte uns immer wieder ein Herrengedeck, bestehend aus Bier und Sekt, und Schnaps. Ich trank Bier und Schnaps, Heike den Sekt.

Schließlich hatte die Gaststätte Ladenschluss, es war so kurz nach Mitternacht. Natürlich bot der Typ uns an, nein, er drängte sich auf, uns nach Hause zu fahren. Selbstverständlich hatte er einen 1500er Lada, ein ziemlicher Luxuswagen. Und als wir drin waren, konnten wir sein Angebot nicht abschlagen, noch ein bisschen mit zu ihm zu kommen und noch was zu trinken. Schließlich war uns ja die Faschingsfeier entgangen und er wollte uns dafür ein wenig entschädigen.

Seine Wohnung war ziemlich spartanisch eingerichtet. In einem großen Zimmer standen ein Schrank, ein Tisch mit vier Stühlen, ein altes Sofa mit ein paar Kissen und ein einfaches Bett. Er entschuldigte sich für die Unordnung und überhaupt, es ist nur eine Nebenwohnung, wenn er dienstlich hier in der Stadt ist. Und er entkorkte eine Flasche Wein und goss, ohne uns zu fragen, ein. Wir setzten uns an den Tisch und nippten am Glas.

„Nun mal nicht so schüchtern“, ermunterte er uns, „kommt, küsst euch!“.
Wir guckten ihn blöd an.
„Na los, habt euch nicht so. Ihr denkt doch wohl nicht, dass ich euch nur zum Spaß mitgenommen habe!?!“
Wir hatten natürlich überhaupt nichts gedacht und unser Verstand war durch den vielen Alkohol doch schon stark benebelt.
„Also Bürschchen, jetzt küsst du sie, und dann fickst du sie. Oder soll ich es ihr lieber besorgen?“
Mir schoss es heiß und kalt durch den Körper. Einerseits fand ich es erregend, mit Heike zu schlafen, während der Typ zuguckt. Andererseits dachte ich an die Geschichten vom prügelnden Freund.
Da spürte ich Heikes Hand auf meinem Oberschenkel. Ich sah sie an und da waren auch schon ihre Lippen auf meinen. Ihre Zunge kämpfte sich in meinen Mund vor und begrüßte meine Zunge. Ihre Hand, die nicht auf meinem Schenkel lag, fasste meine Hand und führte sie zu ihrer Brust. Ein Feuerwerk der Gefühle durchfuhr mich, ich dachte nichts mehr, alles geschah nur noch mit mir.
Plötzlich stieß sie mich weg, nur um gleich darauf mein Hemd aufzuknöpfen. Sie streifte es mir ab und zog mir das Unterhemd über den Kopf. Dann zog sie ihre Bluse aus, öffnete den BH und entblöste ihre Brust. Mir verschlug es die Luft. Zwei wohlgeformte, jugendlich unbeschwerte Teenagerbrüste (sie war ja auch 18 Jahre alt) weckten meinen männlichen Appetit.

Sie zog auch noch ihre Hose und ihren Slip aus und legte sich mit leicht gespreizten Beinen einladend auf’s Sofa.

Keine Ahnung, ob ich tatsächlich so blöd ausgesehen habe, wie ich mich fühlte, doch nun erwachte ich aus meiner Starre. Flink sprang ich aus meiner Hose und den Slip und es störte mich nicht nur nicht, dass ich eine steife Latte hatte, sondern ich war stolz darauf. Allerdings fand ich das Sofa etwas schmal, um sich darauf auszutoben. Ich warf ein paar von den Kissen auf den Boden und reichte Heike meine Hand, um ihr beim Aufstehen zu helfen. Sie ließ sich von mir hochziehen und wir küssten uns.

Anschließend bettete ich Heike auf die Kissen. Dann legte ich mich in Missionarsstellung über sie und fand mich auf einmal cool, dass ich nicht sofort in sie eindrang, sondern dass meine Eichel zunächst erst einmal ihre feuchte Spalte untersuchte. Doch lange hielt ich das nicht aus, ich drang in sie ein, zuerst langsam und bis gefühlt zur Hälfte meines Penisschafts, dann aber schnell bis zum Anschlag. Und nach zwei oder drei Stößen entlud ich mich auch schon in ihr.

Heike und ich, der erste Schuss

Das war ein wunderbares befreiendes Gefühl und ich presste mein Becken fest an sie, um auch den letzten Tropfen in sie zu spritzen. Doch natürlich schoss es mir gleich darauf durch den Kopf, dass alles viel zu schnell gegangen war. Beglücken die Liebhaber ihre Häschen normalerweise nicht mindestens eine halbe Stunde? Wenigstens 15 Minuten? Und ich? Habe ich überhaupt eine Minute durchgehalten? Mein bestes Stück schickte sich an, sich kleinlaut und verschämt zurückzuziehen. Erschöpft und enttäuscht vergrub ich meinen Kopf neben Heikes Kopf auf der Matraze und wollte am liebsten verschwinden.

Für Heike schien das kein Thema zu sein. Ihre Beine verschänkten sich über meinem Hintern und zwangen mich so, tief in ihr zu bleiben. Ihre Hand streichelte meinen Hinterkopf. Ich hob ihn hoch und sah sie an, dabei spürte ich ihre nackte Haut auf meiner Haut. Ihr Busen hob und senkte sich im Rhythmus ihres Atems. Ihre Nippel waren steif und ragten stolz über ihre prallen Brüste hinaus. Sie lächelte mich an. Dieses Weib macht mich schwach.

Heike schob mich mit ihrer Hand hoch und bedeutete mir, von ihr abzusteigen. Ich setzte mich neben sie, was sie nutzte, um meine Eier zu packen. Puhh, wie ein Blitz durchzuckte es mich, meine Lebensgeister kehrten zurück und meine Mannespracht schwoll wieder an. Heike unterstützte das manuell und als sie es für ausreichend befand, setzte sie sich auf mich und ritt uns in Extase. Erst jetzt begann unser Liebesspiel wirklich. Wir fickten in den unterschiedlichsten Stellungen und Heike hatte mehrere Orgasmen. Ich selbst kam immerhin auf noch zwei weitere. Den letzten musste ich auf Anweisung des Typen, den ich inzwischen vergessen hatte und er uns aber die ganze Zeit beobachtete, auf Heikes Brust abspritzen. Er selbst hatte seinen Schwanz auch ausgepackt und auf seinem Bauch waren Spuren seiner Sahne zu erkennen.

So verlief also unser Karnevals-Alternativprogramm. Der Abschluss war wieder etwas abaenteuerlich. Wir zogen uns wieder an und der Kerl verschwand auf’s Klo. Diese Chance nutzten wir, um zu verschwinden. Wir schnappten uns die Wohnungsschlüssel und schlossen den Typen ein. Die Schlüssel legten wir im Treppenhaus ab und dann rannten wir, bis wir uns in Sicherheit fühlten. Es war mitten in der Nacht. Wir mussten nach Hause laufen, aber das machte uns nichts aus. Ich genoss die Gegenwart von Heike und brachte sie nach Hause. Wir kamen überein, dass wir niemanden von dieser Geschichte erzählen.

Gute Vorsätze

Na mal ganz ehrlich, lieber Leser, liebe Leserin! Wie sieht es aus mit den guten Vorsätzen? Zum Beispiel der Klassiker:

Schluss mit dem Rauchen! Jetzt schaffe ich es!

Gleich morgen geht’s los, das schöne, unbeschwerte Leben als Nichtraucher.

Und mein Gewissen kann ich gleich mit beruhigen, denn ich bin nicht mehr dafür verantwortlich, dass immer noch afrikanische Kinder bei der Kinderarbeit der Tabakernte typische Raucherkrankheiten bekommen.

Kinderarbeit in Malawi

Wer aber trotz böser moralischer Keule einfach nicht aufhören kann, es gibt sie, die Alternative:

Fair Trade Bio-Tabak!

Kein Witz. Also dann, Zigarettchen?