Rituale Folge 3: Olympische Spiele

In dieser losen Folge schreibe ich über eigene Angewohnheiten sowie Angewohnheiten meiner Mitmenschen, die so eine Art Ritual geworden sind. Jeden Tag ist es der selbe Ablauf. Meist nervt es sogar. Aber es erzählt auch eine ganze Menge über uns und unsere Mitmenschen. In Folge 1 habe ich Beobachtungen zur Ortsumfahrung Kesselsdorf beschrieben und in Folge 2 unser Verhalten beim Telefonieren. Obwohl sie eigentlich nicht in diese Reihe gehören, möchte ich aus aktuellem Anlass auf „echte“ Rituale eingehen, nämlich die olympischen Rituale.

Während der Eröffnungsfeier konnte man sie wieder genau beobachten. Sie sind zwar immer irgendwie anders, je nach Austragungsort, aber doch auch gleich und vorgeschrieben.

Den folgenden Inhalt habe ich von Planet Schule übernommen.

Fackellauf

Fackelläufe kannte die griechische Antike nur als Wettläufe, bei denen es galt, eine Fackel möglichst schnell ans Ziel zu bringen, ohne dass sie erlischt. Bei den antiken Olympischen Spiele gab es keinen Fackellauf. Er ist eine Erfindung des Propagandaministeriums der Nationalsozialisten, um die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit schon im Vorfeld der Spiele auf das Großereignis 1936 zu lenken. Seither ist der Fackellauf fester Bestandteil der Olympischen Rituale. Das Feuer wird im antiken Olympia in einem Parabolspiegel entzündet. Seine erste Station: das Stadion von 1896 in Athen. Der weitere Verlauf seiner Route wird vom Organisationskomitee der jeweiligen olympischen Spiele bestimmt.

Die Versammlung der Zuschauer

Antike:
Versammlung aller (Athleten, Schiedsrichter, Priester, Zuschauer) im heiligen Bezirk
Moderne:
Eröffnungsfeier im Stadion, seit 1896, Athen

Olympische Fahne

Die olympische Fahne mit den fünf verschiedenfarbigen Ringen wurde von Coubertin entworfen. Sie soll die Völkerfreundschaft der fünf Kontinente symbolisieren. Seit 1920.

Eröffnungsformel

Damit olympische Spiele nicht für politische Zwecke missbraucht werden können, erlaubte Coubertin im Eröffnungszeremoniell den jeweiligen Regierenden und Repräsentanten des Gastgeberlandes nur einen vorgeschriebenen Satz, um die Spiele zu eröffnen:
„Ich erkläre hiermit die Olympischen Spiele von Â…, mit welchen die Â… Olympiade der modernen Ära begangen wird, für eröffnet.“
Bei der Eröffnung der Spiele von Salt Lake City 2002 war es Präsident Bush, der sich erstmals in der olympischen Geschichte der Neuzeit über dieses Gebot Coubertins hinwegsetzte:
„On behalf of a proud, determent und grateful nation, I declare open the games of Salt Lake City celebrating the Olympic Winter Games.“

Der Einmarsch der Sportler

Antike:
Prozession der Sportler und Zuschauer.
Moderne:
„Einzug der Nationen“, seit 1908, London.

Der olympische Eid

Antike:
Schwur, sich keine Verstöße gegen die olympischen Wettkämpfe zuschulden kommen zu lassen. Schwören mussten Athleten und Schiedsrichter.
Moderne:
„Wir schwören, bei Olympischen Spielen ehrenhafte Kämpfer zu sein und die Regeln der Spiele zu achten. Wir nehmen teil, in ritterlichem Geiste, zur Ehre unserer Länder und zum Ruhme des Sports.“ Eid der Athleten, seit 1920, Antwerpen.

Olympisches Feuer

Während der Eröffnungsfeier wird das olympische Feuer entzündet, das für die Dauer der Spiele brennt. Diese Zeremonie erinnert an das Entzünden des Altarfeuers bei den kultischen Spielen der Antike. Seit 1928, Amsterdam.

Die Siegerehrung

Antike:
In der Antike ist der Sieg die höchste Gunst, die Zeus einem Menschen zuteil werden lässt. Daher werden die Sieger mit einem Olivenkranz aus dem heiligen Hain Olympias geehrt. Zum Zeichen ihres Olympia-Sieges tragen die Athleten Siegerbinden.
Moderne:
Zu Beginn der Spiele der Neuzeit wird mit Pokalen, Urkunden und Kränzen bei der Ehrung der Sieger nicht gegeizt. Eine Entwicklung, die Coubertin gar nicht gerne sah. Er wollte sich bewusst gegen die antike Tradition, gegen einen überzogenen Siegerkult stellen. Die Athleten sollten nur mit einer Medaille geehrt werden, nur mit einer silbernen, wie bei den ersten Spielen 1896. Goldmedaillen und ein Übermaß an Preisen und Sachwerten waren für ihn verdächtig nah den Preisgeldern des Profi-Sports.

Objekt Frau

Was in feministischen Kreisen immer wieder beklagt und bekämpft wird, wurde jetzt in einer Studie wissenschaftlich bestätigt:
Frauen werden als ein Zusammenschluss von Körperteilen, Männer dagegen als ganze Menschen wahrgenommen.
Und das sowohl von Männern, wie frau es ja nicht anders erwartet, als auch von Frauen.

Objekt Frau

In der Studie wurden den Probanden Bilder von Männern und Frauen gezeigt. Danach sollten sie diese Personen anhand von Ganzkörperfotos bzw. von Fotos von Körperdetails wiedererkennen. Letzteres gelang bei Frauen besser. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der weibliche Körper insgesamt interessanter als der männliche ist?

Rituale Folge 2: Handymania

In dieser losen Folge schreibe ich über eigene Angewohnheiten sowie Angewohnheiten meiner Mitmenschen, die so eine Art Ritual geworden sind. Jeden Tag ist es der selbe Ablauf. Meist nervt es sogar. Aber es erzählt auch eine ganze Menge über uns und unsere Mitmenschen. In Folge 1 habe ich Beobachtungen zur Ortsumfahrung Kesselsdorf beschrieben, hier geht es nun um moderne Kommunikation.

Jeden Morgen begegnen mir auf dem Weg zur Arbeit immer wieder die selben Leute. Das allein ist schon eine Art Ritual, allerdings getrieben durch äußere Notwendigkeiten. Besonders interessant finde ich aber, dass eine junge Frau, wenn ich ihr begegne, immer ihr Handy am Ohr hat und intensiv telefoniert.

Junge Frau mit Handy am Ohr

Für mich ergibt sich dann die Frage: Mit wem quatscht die jeden früh zu nachtschlafender Zeit?

Vielleicht flirtet sie mit ihrem Liebsten? Dann ist der sicher auch auf dem Arbeitsweg, denn wenn er noch im Bett wäre, wäre das schon wahnsinnig große Liebe, so zeitig so lange zu telefonieren. Und wenn er schon auf Arbeit sein sollte, hat er ja eigentlich keine Zeit mehr dafür.

Oder sie gibt ihren Kindern Anweisungen und stellt sicher, dass sie pünktlich zur Schule kommen? Aber dann wundert es mich, dass die überhaupt nicht lernfähig sind und nie kapieren, wie der morgendliche Ablauf ist. Oder traut Mama ihnen überhaupt nichts zu?

Egal. Wahrscheinlich ist es was ganz anderes und sehr plausibel. Es ist ja schön, dass moderne Kommunikationsmittel heutzutage solche Möglichkeiten bieten.

Etwas anders sieht es der Autor in diesen Blogbeitrag. Er bedauert die gute alte Zeit, als es noch Telefonzellen gab. Da ist sicher was Wahres dran. Allerdings ist diese Nostalgie aus hiesiger Sicht nur bedingt nachvollziehbar, denn hier war es bis in die 90er Jahre ja eher die Ausnahme, dass eine Privatperson ein Festnetztelefon hatte. Mein erstes eigenes Telefon war interessanterweise auch ein Handy.
Aber auch mich würde interessieren, was die Dauertelefonierer machen, wenn das Handy mal streikt.

Projektmeeting

Es ist immer wieder so, insbesondere freitags. Kaum hat man sein Tagewerk vollbracht und bereitet sich mental auf den Feierabend oder das Wochenende vor, da klingelt das Telefon. Es war Franz, Projektleiter eines wichtigen Projekts, der wegen einiger Besprechungen und Abstimmungen aus der Zentrale zu uns gekommen war. In einem kleinen Aspekt überlappt sich sein Projekt mit meinem. Franz rief bei mir an, weil er sonst auf die Schnelle niemanden erreichen konnnte. Ich war ihm als Ansprechpartnerin bekannt, somit hatte er meine Telefonnummer. Seine Frage fiel allerdings nun nicht in meinen Kompetenzbereich, aber ich versprach, zu versuchen, einige Leute zusammenzutrommeln. Ich kannte mich im Gegensatz zu ihm am Standort ja aus.

Eilig lud ich zu einer Besprechung ein. Von einigen der Beteiligten erhielt ich eine automatische Abwesenheitsbenachrichtigung, weil die im Urlaub waren. Andere hatten vielleicht schon Feierabend, aber sicher war es nicht. Telefonisch konnte ich leider niemanden erreichen, somit war es spannend, wer denn nun zur Besprechung kommt.

Natürlich kam außer Franz und mir niemand. Was sollte ich machen? Ich setzte mich neben Franz und er erklärte mir auf dem Bildschirm seines Laptops das Problem. Allerdings verstand ich kein Wort und Franz merkte das. Er versuchte es mir auf Papier zu erklären, gab dann aber auf. Ich fragte ihn, wann er denn zurück nach Hause fährt. Er sagte, dass er leider erst kurz vor 23:00 Uhr den Flug bekommen hatte und blickte mir tief in den Ausschnitt. Unwillkürlich beugte ich mich weiter vor, so dass sein Blick noch mehr erhaschen konnte, zumal ich keinen BH trug. Franz griff den Träger meines Tops und schob ihn an meinem rechten Arm herunter und legte so meine rechte Brust frei. Vorsichtig nahm er sie in die Hand und fing an, daran zu saugen.

Durch die Nachmittagshitze war ich sowieso schon benebelt, doch nun schmolz ich dahin. Ich genoss es, wie er an meinem Nippel nuckelte, es kribbelte und Erregung stieg in mir auf. Ich beugte mich herab und küsste ihn flüchtig, er antwortete mit einem ebenso flüchtigen Küsschen, bevor wir uns intensiv küssten. Unsere Zungen spielten miteinander ein Liebesspiel, das mehr forderte.

Ich richtete mich auf und Franz zog mir mein Top aus, so dass ich jetzt oben ohne vor ihm saß. Ich küsste ihn erneut, wobei meine nackten Brüste fest an sein T-Shirt pressten. Langsam glitt ich an ihm herab, bis ich vor ihm auf dem Boden kniete. Franz streichelte meine Haare, während ich sein T-Shirt etwas hochschob, seine Jeans öffnete und gemeinsam mit dem Slip nach unten schob.

Freudig sprang mir Franz‘ Luststab entgegen. Vorsichtig schob ich die Vorhaut zurück und legte seine Eichel frei. Mit der Zunge umkreiste ich sie, tippte die Spitze an um sie wieder zu umkreisen. Mit meinen Lippen umschloss ich sie und langsam schob er seinen Kolben in meine Mundhöhle. Ich umschloss mit der einen Hand seinen Schaft, damit er nicht zu tief eindringt und mir einen Würgereiz verursacht.

Nach einigen Stößen zog ich meinen Mund zurück, so dass sein bestes Stück wieder frei lag. Es war feucht und glitschig. Ich wichste ihn und packte seine Eier. Kurz darauf kam er auch schon, er spritze seinen Samen auf meine blanke Brust. Ich wichste ihn weiter, pumpte soviel wie möglich aus ihm heraus.

Als offenbar nichts mehr kam, leckte ich seine Eichel ab und stand dann auf. Mit Zellstoff wischte ich mir sein Sperma von der Brust und zog mich wieder an. Franz hatte inzwischen seine Hose wieder hochgezogen und stand irgendwie linkisch da.

Ich sagte, dass ich jetzt nichts weiter für ihn tun könne, gab ihm noch einen Kuss auf die Wange und ließ ihn allein in dem Besprechungsraum zurück.

Rituale Folge 1: Ortsumfahrung Kesselsdorf

Jeden Tag ist es der selbe Ablauf. Meist nervt es sogar. Aber es erzählt auch eine ganze Menge über uns und unsere Mitmenschen. Ich dachte mir, dass das eine lose Folge hier in meinem Blog wert ist. Mal sehen was da so alles kommt. Beginnen möchte ich mit der Ortsumfahrung Kesselsdorf.

Kurz nach der Eröffnung hatte ich ja schon darüber berichtet, dass die Ortsumgehungsstraße sicher ein Segen für die Einwohner ist. Allerdings ist die Ampelschaltung auch ein Jahr später noch nicht optimiert. Und so kann ich jeden Tag das gleiche Schauspiel beobachten.

Morgens funktioniert die grüne Welle, wenn man sich an die vorgeschriebenen 70 km/h hält. Natürlich gelingt das nicht jedem, denn zahlreiche Autos funktionieren anscheinend nur digital. Entweder Vollgas oder stehen. Mit Vollgas fährt man natürlich mehr als 70, so dass an der nächsten der zahlreichen Ampeln wieder stehen angesagt ist. Und obwohl ich einige Autos wiedererkenne, weil die Fahrer sicher, so wie ich auch, auf Arbeit müssen, sind die nicht lernfähig. Immerhin, sobald wir die Autobahn erreicht haben, hängen sie mich dann endlich ab.

Stopp & Go an Ampel

Auf dem Rückweg ist es dann aber viel konfuser. Eigentlich hat man keine Chance, irgendwie mit grüner Welle durchzukommen. Gleichzeitig wird auch gern mal geblitzt. Es hilft also nur, sich in Geduld zu üben. Interessanterweise gibt es zahlreiche Linksabbieger, die in den Ort wollen. Es gibt auch an jeder Kreuzung Linksabbiegerspuren. Doch die Linksabbieger haben natürlich noch mehr „rot“ als die Geradeausfahrer. So kommt es jeden Tag zu der immer gleichen lustigen Situation. Von der Autobahn kommend ordnen sich die LKWs und die Langsamfahrer rechts ein. Links ordnen sich aber nicht nur die Schnellfahrer, sondern auch die Linksabbieger ein. Diese sehen dann, dass sie „rot“ haben und schleichen dann auf der Ãœberholspur zur Linksabbiegerspur, so dass der Trecker auf der rechten Spur schneller ist.
Die Schnellfahrer bekommen das nun mit und es beginnt ein wilder Spurwechsel. Da ja die nächste Ampel wieder rot ist, sammelt sich dort alles und das Spiel beginnt von vorn. Ich bin jedenfalls immer froh, wenn ich die Umfahrung geschafft habe und es wieder einspurig wird.

Blitzer

Abschlussfeier

Es ist überstanden. Und es war deutlich besser, als ich gestern noch befürchtet hatte. Vor allem hielt das Wetter, es war fast schön. Nur, dass wir eigentlich noch später hätten kommen können, denn vor halb sechs passierte eigentlich nichts. Dann wurde die goldene Gans von den Kindern aufgeführt. Und die schauspielerischen Qualitäten der Kinder war mindestens auf Seifenopernniveau, d.h. sie konnten ihren Text wirklich gut. Jan hatte sogar etwas geschauspielert, aber er hatte es als Herold einfacher, weil er seinen Text ablesen konnte. So musste er sich nicht auf auswendig gelerntes konzentrieren, wobei er viel zu schnell geworden wäre, sondern konnte auch etwas Stimmmodulation und Mimik ins Stück bringen. Ein Mädchen fiel mir auch besonders auf, die zwar nur zwei Worte sagen musste („sie lacht“), das aber mit sehr viel Ausdruck tat.

Die goldene Gans

Danach gab’s Essen. Neben meinem Nudelsalat hatten gab’s noch mindestens 6 weitere, aber auch Kartoffel-, Tomaten-, Gurken-, Obst- u.a. Salate. Natürlich viel zu viel. Dazu gab’s Bratwurst und Steak vom Grill. Ich schäme mich ja, es zu gestehen: zwei Bratwürste und ein Steak plus diverse Salate habe ich gegessen. Und dann gab’s noch Schoko-Muffins für die Kinder und Kuchen für alle. Der war auch lecker und ich bin jetzt noch vollgefressen.

Zum Abschluss sangen die Kinder dann noch ein Lied mit selbstgeschriebenem Text. Vor allem für die Kinder war es eine schöne und würdige Abschlussfeier.