Ich nicht …

Es wird behauptet, dass ich ein Achtel der Lebensmittel, die ich kaufe, wegwerfe. Ich hatte ja schon einmal an anderer Stelle zum gleichen Thema darauf hingewiesen, dass ich das nicht mache. Das lässt meine Erziehung und damit verbundene Grundsätze nicht zu.

Zu gut für die Tonne

Dennoch scheint das Problem so gravierend zu sein, dass sich die Bundesregierung genötigt sieht, eine Reste App in Umlauf zu bringen. Die Idee mag gut sein, nur frage ich mich, ob wirklich mangelnde Kreativität hinter dem Wegwerfwahn oder nur einfach Gedankenlosigkeit und allgemeine Wegwerfmentalität in unserer Gesellschaft daran Schuld ist.

Mr. What?

Eigentlich ist es ja schön, wenn sich andere Leute darum kümmern, ob mein Blog gefunden wird, oder nicht. Somit habe ich gelernt, was ich z.B. unter SEO zu verstehen habe.

Koch

Heute bekam ich ein unwiderstehliches Angebot, dass auch schon andere bekommen haben. Diesem Beitrag zum Thema hier ist nichts hinzuzufügen:

MisterWhat.de auf dem Weg zur Chutzpah-Singularität für nicht-reziproke Linkpromotion

Ein Instant-Klassiker.

Ich bekomme Mail. Diesmal von ‚partners@misterwhat.de‘:

„Guten Morgen,

ich bin der Gründer von MisterWhat.de, dem beliebten lokalen Branchenverzeichnis, das Benutzern, Firmen und Geschäftsleuten einen kostenlosen Service bietet. MisterWhat erlaubt es den Benutzern, die Dienstleistungen, die sie in ihrer Umgebung suchen, einfach zu finden. Dies ist unserer umfangreichen Datenbank mit mehr als 2 Millionen eingetragenen Unternehmen in Deutschland zu verdanken.

Daher möchte ich Sie fragen, ob Sie einen Link zu MisterWhat setzen könnten.

Wie Sie ersehen können, bietet MisterWhat einen sehr nützlichen Dienst an: mit dem Link zu unserer Webseite können Sie Ihren Benutzern einen zusätzlichen Service liefern. Mehr als 1,5 Millionen Besucher benutzen jeden Monat MisterWhat.de, um Unternehmen zu erreichen und Stellenangebote online zu finden.

Könnten Sie bitte den Link zu MisterWhat hinzufügen?

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Zusage und Ihre Mitarbeit.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Stierle“

Mehr als ein Dutzend TLDs sind schon mit misterwhat-Präsenzen gepfeffert, registriert von einer «Fabulabs srl» im italienischen Pavia, ebenso wie die Markeneinträge in der Hauptklasse “Advertising; business management; business administration; office functions.” Und Herr Wolfgang Stierle ist weder im Impressum der deutschen Website gelistet noch unterhält, sicherlich aus beruflichen Gründen, Xing-, LinkedIn- oder andere öffentliche Präsenzen.

Alle Wege führen nach Italien. Vielleicht darum dieser Tonfall eines Angebots, das man nicht abschlagen kann.

Lieber spät als nie?

Heute war der angekündigte Teil 2 meines jährlichen Mitarbeitergesprächs, das sogenannte Feedback aus der Runde. Wie schon im ersten Teil bekam ich viel Lob. Außerdem wurde der Upgrade meines Jobtitels beschlossen und inzwischen auch in der Zentrale bestätigt. Die formelle Ernennung folgt dann aber erst später. Das hat zwar keine direkten Folgen für mich, sondern ich bin somit in den technischen Führungskreis (auf dort unterster Hierarchieebene) aufgenommen. Grund war im Wesentlichen meine Projektleitung. Ein Grund zur Freude und ich bin auch nicht wirklich böse über die Ernennung.

cm09

Andererseits lässt mich das alles erstaunlich kalt. Ich kann mich irgendwie nicht wirklich darüber freuen. Vielleicht liegt es daran, dass mich mein ehemaliger Chef Volker diesbezüglich zu oft vertröstet hat? Vielleicht liegt es daran, dass in letzter Zeit mehrere neueingestellte Kollegen gleich diesen Titel bekamen? Da frage ich mich schon, welchen Wert der hat. Oder liegt es daran, dass ich jetzt nicht mehr so leicht bestimmte Aufgaben mit Hinweis darauf, dass ich nur ein kleines Licht sei, ablehnen kann?

Wie auch immer, es gibt Schlimmeres und irgendwie gewöhne ich mich sicher auch daran.

Elektronikschrott

Wir alle werden älter. Und nicht nur wir. Auch unsere Geräte. Ist neulich unsere gute alte Waschmaschine kaputt gegangen, ereilte selbiges Schicksal nun unseren Videorekorder. Ich mache mir nun Sorgen, was als nächstes dran ist, das Auto, der Fernseher, das Handy …

Elektronikschrott

Das eine ist der finanzielle Aufwand. Das andere ist aber auch, dass wir unsere Gewohnheiten ändern müssen und moderne Geräte nicht zwingend höhere Lebensqualität versprechen. Brauchte meine frühere Waschmaschine etwas eine Stunde pro Waschgang und nur die „Kochwäsche“ brauchte zwei, so fängt das jetzt mit 2,5 Stunden an. Und für den Videorekorder benötigt man einen Abschluss in Elektrotechnik, um das Gerät bedienen zu können …

Bandsalat