Bühnenball

Am Samstag waren wir auf dem angekündigten Bühnenball unseres Theaters. Ich bin froh, dass wir uns doch zur Teilnahme entschlossen haben.

Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir auch wieder an der Gala teilgenommen, die sehr opernlastig war. Aber das ist ja genau das richtige für uns. Durch das Programm führte Publikumsliebling Susanne Engelhardt, die dafür prädestiniert ist. Es sangen einige der Solisten des hiesigen Theaters, aber auch der Gasttenor Lawrence Bakst. Die Entdeckung des Abends war für mich aber die Sopranistin Rebekah Rota, die später dann auch noch mit dem anderen Publikumsliebling Sergio Raonic Lukovic eine freie Interpretation zu Figaros Hochzeit zeigte.

Party

Überhaupt war es wieder sehr angenehm, dass die Ensemblemitglieder wieder zahlreiche kleine kurzweilige Programme aufführten, wo sicher für jeden Geschmack was dabei war. Für jeden Geschmack war auch die Musik. In der Nikolaikirche spielte das Orchester typische Ballmusik, insbesondere Walzer. Auf der Hauptbühne war eine Beatles Revival Band, es gab aber auch Musik aus der Konserve, so dass man auch das Tanzbein schwingen konnte.

Fazit: Wir werden wohl auch im nächsten Jahr wieder hingehen.

Jetzt ist es amtlich

Im zweiten Teil meines Mitarbeitergesprächs wurde es mir angekündigt, seit gestern ist es nun amtlich. Mein Jobtitel wurde um einen Grad erhöht. Allerdings entspricht das jetzt in etwa meiner Position, die ich hatte, bevor ich mich wieder eher fachlich orientierte. Insofern ist es die formelle Anerkennung dessen, was ich ohnehin schon mache. Es bringt sonst keine Veränderungen für mich mit.

Zur eigentlichen Ernennungsfeier konnte ich allerdings gar nicht teilnehmen, weil ich einen Arzttermin hatte, den ich aus medizinischen Gründen nicht verschieben konnte.

Service?

Jetzt weiß ich, was es heißt, mit angezogener Handbremse zu fahren. Genau das tat ich gestern ca. 100 km lang. Da ich sowieso auf dem Heimweg an der Werkstatt meines Vertrauens vorbeifahre, bin ich abgebogen und habe das Problem geschildert.

Handbremse

Und ich habe mal wieder gemerkt, wie gut ich inzwischen konditioniert bin, denn ich ging erst einmal davon aus, dass mir nicht geglaubt wird. Das kenne ich inzwischen zur Genüge. In diesem Fall stellte ich mich darauf ein, zu hören, dass bei der Kälte alles zäher geht und das Auto nur warm werden müsse und dass der Schnee ja einen gewissen Widerstand leistet … Und ich hatte mir schon Gegenargumente zurecht gelegt, nach dem Motto, dass ich die Strecke zu jeder Tages- und Nachtzeit kenne und genau weiß, wie mein Auto reagiert.

Zu meiner Ãœberraschung glaubte mir der Monteur sofort, fuhr das Auto in die Werkstatt und guckte sich das Corpus delicti an. Ein Baudenzug der Handbremse klemmte.

Allerdings ist die Reparatur nun doch nicht so einfach, wie es klingt. Die supertolle Fach-Werkstatt hatte natürlich mal wieder keine Ersatzteile da, muss sie erst bestellen. Ich sagte: „Kein Problem, ich habe doch eine Mobilitätsgarantie, da lasse ich die Karre hier und nehme solange ein Ersatzauto“. Falsch gedacht! Die hilft nur, wenn man unterwegs liegenbleibt. Wenn ich es aber aus eigener Kraft in die Werkstatt schaffe, gilt das nicht. Merke! Bei einem Problem am Auto lieber neben der Werkstatt parken und anrufen und um Hilfe bitten.

Nun fahre ich also mit abgeklemmter Handbremse und wenn die Ersatzteile da sind, fahre ich vorbei und die bauen das Zeug dann ein. Ich bin mal wieder begeistert. Hoffentlich komme ich nicht in eine Kontrolle, oder wie war das mit zwei unabhängigen Bremssystemen? Aber es gibt ja noch die Motorbremse.

Tanzen ist In

Tanzen ist in unserem Städtchen inzwischen sehr populär. Wenn ich bedenke, dass wir in dieser, unserer Wahlheimat, am Anfang keine für uns geeignete Möglichkeit fanden, diesem schönen Hobby nachzugehen, so hat sich inzwischen eine ganze Menge getan.

Als wir herzogen gab es zwar schon den Tanzsportklub. Dort wurde allerdings kein Breitensport angeboten, man konnte sich für den Turniertanz anmelden. Das war uns dann aber eine Nummer zu groß.

Tanzen ist IN

Inzwischen bieten nicht nur die Breitensport an, sondern es gibt auch Tanzschulen, bei denen man die Tanzkurse absolvieren kann. Und wenn man danach noch Lust hat, gibt es die Tanzkreise.

Und die Veranstalter reagieren. Im Tivoli gab es letzten Freitag wieder einen Tanz im Ballsaal. Wir waren mit einigen anderen Paaren aus unserem Tanzkreis wieder dort und auch meine Kollegin Claudia war mit ihrem Mann und Freunden da. Es war ein schöner Abend, so dass wir gar nicht gemerkt hatten, wie schnell die Zeit vergeht.

Am Samstag gab’s den Neujahrsball unserer Tanzschule. Der fand wie immer im städtischen Festsaal statt. Und wie immer war’s so voll, dass man kaum tanzen konnte. Für uns lag aber der Schwerpunkt auch eher auf den Showeinlagen, die wirklich toll waren. Höhepunkt war natürlich wieder die Formation.

Und wie jeden Sonntag waren wir auch gestern wieder beim Tanzkreis. Und jetzt reicht’s auch erst einmal, aber am nächsten Wochenende geht es mit dem Theaterball weiter.

Piraten

Gestern ging eine Meldung durch die Medien, dass sich die russische Piratenpartei umbennen muss. Die Begründung ist, dass Piraterie eine Straftat ist.

Man muss mit der russischen Führung nicht immer einer Meinung sein, aber in diesem Fall finde ich die Entscheidung nicht so absurd. Auch heute noch verursachen Piraten viel Leid. Ich fände es auch besser, wenn sich die hiesige Piratenpartei umbenennen würde.

Lebendige Sprache

Gerade habe ich einen Beitrag gelesen, der über die Vorzüge des Generalartikels „de“ aufklärt (siehe hier http://misanthrope.blogger.de/stories/2188867/. Eine Sprache lebt ja und es soll ja auch das Wort „Vorständin“ in den Duden aufgenommen werden. Das wäre dann „de Vorständin“, nur im Saarland würde sie „es Vorständin“ sein, weil es dort nur die männliche und sächliche Form gibt. Das weiß ich von einer Urlaubsreise, die mich vor vielen Jahren durch diesen Landstrich führte. Laut einem Eintrag im Wikipedia ist das darauf zurückzuführen, weil die Saarländer alle Frauen als Mädchen ansehen. Dazu enthalte ich mich jetzt mal jedes Kommentars, weil ich ja eigentlich hier keine Eigenheiten der saarländischen Mundart und der damit verbundenen Mentalität dieser Volksgruppe diskutieren wollte.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Zurück zur lebendigen Sprache. Mir ist auch schon des öfteren aufgefallen, dass Sprichworte geändert werden, sie leben. So wurde aus dem guten alten „Morgenstund hat Gold im Mund“ das aus dem Englischen stammende „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ wurde. Leider ist die Ãœbersetzung unvollständig, denn im englischen Original heißt es nach glaubwürdigen Quellen eigentlich:

„The early bird might get the worm, but it’s the second mouse that gets the cheese“

In diesem Sinne: guten Appetit.

Maus mit Käse