Giulio Cesare, perfekte Tanzhaltung und Radeln

Eigentlich ist es ja schön, dass mich das wahre Leben so sehr in Anspruch nimmt, dass ich nur noch wenig Zeit für meinen Blog habe. Die letzten Tage hatten es z.B. auch wieder in sich.

Samstag waren wir wieder im Kino. Es gab wieder eine Übertragung aus der New Yorker Metropolitan Opera. Nachdem wir mit dem Liebestrank schon die Eröffnung der Reihe gesehen hatten, folgte nun mit Julius Cäser in Ägypten der Abschluss dieser Saison. Besonders gefiel mir diesmal Natalie Dessay als Cleopatra, die dem Stück eine frische Note aufgedrückt hat. Hier mal zwei kurze Auszüge aus der Oper:

Sonntag übten wir dann in unserem Tanzkreis vor allem die perfekte Tanzhaltung. Nicht nur mein Mann verkrampfte dabei völlig, aber es klappt wirklich besser mit der Führung, wenn er eine ordentliche Haltung hat.

Gestern habe ich die Fahrradsaison für mich eröffnet. Eigentlich hatten wir ja schon besseres Wetter in diesem Jahr, aber ich hatte bisher keine Zeit. Fast schon traditionell bin ich meine Runde über Bräunsdorf, allerdings ohne Schlenker über den Wasserturm, gefahren. Eigentlich lief es ganz gut, hätte mich nicht ein Herr, der mindestens 15 Jahre älter als ich ist, flockig locker überholt, als ich auf dem letzten Loch pfiff. Und das auch noch zweimal, weil er noch einen Umweg gefahren ist und mich dann noch einmal eingeholt hatte. Aber ich trainiere jetzt hoffentlich wieder öfter.

… machen das Leben leichter

Mein Göttergatte ist ja handwerklich nicht soooo begabt. Aber es gibt einige Dinge, die lässt er sich nicht nehmen. Bisher. Eins davon ist der saisonale Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen und umgekehrt. Letzten Freitag hat er sich wieder daran versucht.

Reifenwechsel

Vermutlich bedingt durch den langen harten Winter waren die Räder diesmal jedoch richtig fest dran, so dass er eine Ewigkeit kämpfte, bisher er völlig zerschunden mit blauen Flecken und Knochenschmerzen wieder zu Hause ankam.

Bei der häuslichen tröstenden Fütterung gestand er dann, dass er nur drei Räder geschafft hat. Das vierte war so fest dran, das ging einfach nicht ab.

Vielleicht hätte er jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt? Nein, das ist gemein. Natürlich haben die Fachleute ganz andere Möglichkeiten. Für 4,75 Euro haben dann Monteure einer bekannten Autoteile-Kette das Rad am Samstag gewechselt, während wir unseren Wochenendeinkauf erledigten. Völlig schmerzfrei!

Den nächsten Reifenwechsel werden dann wohl gleich die Fachleute erledigen und dann auch gleich die nicht verwendeten Reifen einlagern.