I’m an expert!

Yes, we can do that!

When the sales team brings an engineer into a final sales meeting as an “expert” reference to help put the client at ease and close the deal, the engineer knows he’s really just there to say, “Yes, we can do that,” regardless of the glaring truth…

Kommt mir doch irgendwie bekannt vor.

Quelle: http://twentytwowords.com/like-engineer-sales-meeting/

The same procedure as every year

… oder jedes Jahr das gleiche Prozedere. Diesmal habe ich vier Tage bis zum Anruf gewartet und glücklicherweise ist es ja auch nicht so kalt. Dennoch, früh, halbverschlafen, sollte die Heizung schon funktionieren.

Anruf wegen Heizung
© Alexandra Bucurescu / PIXELIO (www.pixelio.de)

Aber jedes Jahr nach der Zeitumstellung springt die Heizung erst eine Stunde zu spät an. Wieso können die nicht dem Hausmeisterdienst übertragen, die Zeit der Heizungsanlage auf Sommerzeit umzustellen? Ich würde es ja auch selbst machen, aber ich komme da nicht ran. Und warum muss eigentlich immer ich anrufen? Es sind auch andere Mieter um die Zeit wach. Frieren die nicht?

Leben im Mittelalter

Eigentlich seltsam, dass ich mich bisher offenbar nur hier darüber beklagt habe, dass Hausaufgaben immer öfter durch die Eltern zu erledigen sind. Man benötigt einen riesigen Fundus an Materialien, Kostümen und Informationen, um in kürzester Zeit auch anspruchsvolle Aufgaben zu realisieren. Sei es ein Pastoren- oder Sklavenkostüm, ein Herbarium oder wie jetzt, Informationen über das Leben in einem Kloster im Mittelalter. Ausdrücklich sollen die Informationen nicht nur aus dem Internet kommen.

Der erste Versuch, das Kind in einen Zeitschriftenladen zu schicken, um vielleicht eine entsprechende Zeitschrift zu kaufen, schlug mangels geeigneter Zeitschriften fehl. Was tut also eine Mutter, die ohnehin jeden Tag hundert Kilometer Arbeitsweg hat? Sie fährt noch einen Umweg, um im nächst gelegenen Kloster bzw. der davon übrig gebliebenen Ruine, etwas Informationsmaterial zu erstehen.

>romanische Pforte von Kloster Altzella
© Bildpixel / PIXELIO (www.pixelio.de)

Glücklicherweise habe ich es bis 17:00 Uhr vor der Schließung geschafft und auch die Baustelle dahin überwunden. Die Dame an der Kasse war sehr nett und es hat auch nur zwei Euro gekostet.

Vielleicht können die Lehrer auch mal Aufgaben aufgeben, mit denen die Eltern nichts zu tun haben?

Schreck in der Morgenstunde

Kein Aprilscherz.

Es ist schon erstaunlich, wie schnell man so aus der Bahn geworfen werden kann. Gestern früh komme ich auf Arbeit und muss mit Entsetzen feststellen, dass mein Führerschein weg ist. Normalerweise habe ich den Führerschein bei den Autopapieren. Die waren glücklicherweise noch vorhanden. Aber der Führerschein war weg. Und ich bin mir sicher, dass ich ihn vor ein paar Tagen noch hatte.

Panik!

Schnell durchsuchte ich meine Tasche, mein Portemonnaie, die Hülle mit den Autopapieren, meinen Schreibtisch, meinen Spind, … Aber leider alles erfolglos.

Den ganzen Tag war ich niedergeschlagen. Ich googelte, was ich tun muss, um einen neuen Führerschein zu bekommen. Erneut Panik! Schon allein, dass ich nach Döbeln hätte fahren müssen. Nichts gegen Döbeln, aber es liegt nun mal nicht irgendwie am Weg, ich komme da nicht vorbei. Von dem Papierkram und den Kosten ganz zu schweigen.

Normalerweise bin ich ja keine aggressive Fahrerin, aber durch den täglichen Arbeitsweg hat man ja so eine gewisse Routine und fährt – effektiv. Gestern, mit dem mulmigen Gefühl im Bauch, da ich ohne Führerschein unterwegs war, fuhr ich sehr verhalten. Zum Glück passierte unterwegs nichts. Eigentlich erstaunlich, dass ich trotzdem kaum länger unterwegs war.

Die Erlösung kam dann zu Hause.

Frau mit Führerschein
© Julien Christ / PIXELIO (www.pixelio.de)

In meiner Verzweiflung überlegte ich, wo ich noch überall suchen konnte. Ich fand das gute Stück dann schließlich in meiner Tasche, die ich Samstagabend beim Tanz verwendete. Offenbar war der Führerschein aus der Hülle mit den Autopapieren herausgefallen. Die Hülle hatte auch mal bessere Zeiten, ist so alt wie das Auto, also inzwischen acht Jahre und wird praktisch täglich verwendet.

Jetzt wird es Zeit, dass ich mir eine neue Hülle kaufe. Das habe ich nach dem Schreck verdient.