ConMa and her real life

Auf meinen Beitrag gestern kam eine Rückmeldung, dass es um mich still geworden ist.

Vielen Dank und ja, sorry, es stimmt.

Ich zur Zeit ziemlich ausgiebig im wahren Leben unterwegs, so dass ich nur sporadisch Zeit finde, hier zu lesen oder gar zu posten. Eigentlich gibt es auch einiges zu erzählen, aber wenn es zu viel wird, weiß ich nicht, wo ich anfangen soll und lasse es vor Schreck.

Es kommen aber auch wieder Zeiten, wo ich mehr in virtuellen Welten unterwegs bin. Keine Sorge. Wer mich kennt, weiß das. Das sehe ich zwar nicht uneingeschränkt positiv, aber manchmal wird mir alles zu viel, dann ist es auch wieder schön, mal nicht so viel um die Ohren zu haben.

Wer nicht will, der hat …

… heißt es immer. Den Eindruck hatte ich eigentlich nicht. Und überhaupt, warum stellen die sich so an? Aber der Reihe nach.

© René Jungnickel

Bibliotheken sind ja was Feines. Man kann Bücher ausleihen, lesen und wieder zurückgeben. Man muss sie sich nicht kaufen und hat auch kein Platzproblem, weil die gelesenen Bücher nicht zu Hause einstauben.

Trotzdem habe ich mir selbst Bücher gekauft. Einfach gestrickt, wie ich bin, ist das Unterhaltungsliteratur, Krimis, Liebesromane etc. Was man im Urlaub eben liest. Und ein Reiseführer über Barcelona, das wir kürzlich besucht haben.

Die Bücher hatte ich gelesen und nun brauche ich sie nicht mehr. Also habe ich sie in die Bibliothek gebracht, entweder, dass sie die in ihren Bestand aufnehmen, oder für 50 Cent oder so verkaufen. Sowas haben die ab und zu mal gemacht.

Aber nein, so einfach ist das nicht. Die Dame am Empfang fing an, die Bücher zu prüfen und alles detailliert anzusehen. „Wir nehmen doch nicht alles“, sagte sie zu mir spitz, als ich gehen wollte. Ein Dankeschön hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr erwartet.

Das war mir dann doch zu dumm. Ich habe die Bücher wieder eingepackt und mitgenommen. Dann bekommt sie eben die Tafel, die nehmen alles und freuen sich auch noch darüber.