Technik und ich – das passt einfach nicht

Es stand ja schon vor kurzem das Kartenupdate des Navis an. Heutzutage werden diese Updates ja „lebenslang“ kostenlos angeboten. Doch irgendwie wollte der Computer das Navi nicht erkennen. Nun ja, mein Mann macht das schon.

Keine drei Tage und er hatte das Problem gelöst. Zum Neustart des Navis genügt es nicht, einfach nur den Stecker zu ziehen. Nein, man muss auch noch den Knopf am Gerät drücken. Das der Neustart gelungen war, bemerkten wir – hinterher, nachdem alles klar war – dass der Standort nicht mehr bei der Wohnung meines Kollegen Bernd, den ich ja neulich wegen des Teamevents abgeholt hatte, war, sondern bei uns zu Hause. Nach diesem Neustart gelang das Update ohne Probleme.

Ja, die Updates, die haben so ihre Tücken. Nach einem Windows-Update funktionierten unsere DVD-Laufwerke am Rechner nicht mehr. Kein gutes Zureden, kein Ändern tief in den Registry-Einträgen halfen, erst, wiederum nach unendlichen Versuchen und verlorenen Nerven fand mein lieber Mann die Lösung. Wenigstens eins der beiden Laufwerke funktioniert jetzt wieder zuverlässig, nachdem er irgendeine Steckverbindung umgesteckt hat.

Funktionierte zuverlässig, muss ich sagen. Denn gestern Abend wollte ich den Rechner noch mal schnell anschalten. Ich drücke auf den Einschaltknopf und – zack – ein kurzer, heller Blitz und wir sitzen im Dunkeln. Zappenduster!

© Marc Tollas/ PIXELIO (www.pixelio.de)

Ich fürchte, der Rechner hat jetzt ein ernstes Problem. Nichts, dass einfach schnell gelöst werden kann.

Doch der Super-GAU ist, dass unser Kind jetzt wegen der Ferien zwei Tage zu Hause sitzt und keinen Zugriff auf den Computer hat.

Hoffen wir, dass die Kiste bald wieder läuft.

 

Frohe Ostern

In letzter Zeit hatte ich wieder mal wenig Zeit für meinen Blog. Naja, wie das so ist. Und jetzt kommen erst einmal die Osterfeiertage. Dazu passend das Bild.

© Gila Hanssen / PIXELIO (www.pixelio.de)

Bei uns wird’s auf alle Fälle bunt. Heute geht es los, mal wieder ein Tanzabend in netter Runde. Hoffentlich bin ich nicht zu müde.

Morgen hat mein Schatz Geburtstag. Trotzdem gehen wir in die Kirche, dann Essen und später vielleicht noch ins Kino. Einige von Euch haben den Film vielleicht schon gesehen, bei uns läuft er erst jetzt.

Und sonst so? Familienbesuche, Pflichten, Gammeln, … Ostern ist praktisch schon rum.

Mit der Zeit gehen

Es wird Zeit! Auch meine Kollegen sind einhellig der Meinung. Denn was kann das arme Kind dafür, dass seine Eltern in einem Museum leben?

Unser Kind wird in diesem Jahr 14 und hat einen Tag später Konfirmation. Schon seit längerem haben wir die Schwierigkeit, dass unser Kind eigentlich alles hat und selbst nicht weiß, was es sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen soll.

Ein Smartphone hat er noch nicht. Wir auch nicht, aber das ist in diesem Zusammenhang uninteressant. Wir haben beschlossen, dass er ein Smartphone bekommen soll.

© bschpic / PIXELIO (www.pixelio.de)

Doch nun beginnt das Problem, da wir selbst keine Ahnung haben:

  • Welches Modell sollen wir kaufen? Die Kollegen meinen, dass soll er sich selbst aussuchen.
  • Welches Betriebssystem ist sinnvoll?
  • Welcher Tarif ist geeignet?
Fragen über Fragen und keine große Lust, sich mit dem Thema zu befassen. Na mal sehen.

Ein Abwasch

Eigentlich war es eine gute Idee. Das Auto meines Mannes ist heute zur Durchsicht. Bei der Gelegenheit sollen die gleich die Winterreifen gegen Sommerreifen tauschen. Der Mechaniker guckte uns schief an, ob wir das wirklich wollen. Klar, ist doch schon recht frühlingshaft und der Winter verdient in diesem Jahr, glücklicherweise, diesen Namen ja kaum.

Und heute früh? Als wenn der Winter es uns zeigen möchte, wie blöd es ist, Mitte März schon Sommerreifen aufzuziehen. Schnee!

© Thomas Max Müller / PIXELIO (www.pixelio.de)

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Wenn es eben noch Winter ist, muss ich meinen Göttergatten halt auf Arbeit bringen und dort wieder abholen. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass ich später auf Arbeit komme und dafür früher gehen muss …

Treffen mit dem Amtsschimmel

Da hat man sich nun an daran gewöhnt, ja inzwischen vielleicht sogar das Bedürfnis nach Bewegung, und dann das. Gestern fiel mein wöchentliches Schwimmen ins Wasser. Es wurde geopfert auf dem Alter der Bürgerpflicht und Bürokratie.

Dafür hatte ich extra etwas eher Feierabend gemacht, habe schnell noch Brot gekauft um dann – tata – ja, sie ist schon fertig, die Steuererklärung abzugeben.

So super ist das noch nie gelaufen. Wir hatten uns entschlossen, diese leidige Aufgabe am Sonntag Vormittag zu beginnen:

  • Datenübernahme vom Vorjahr – erledigt
  • Stammdaten überprüfen – erledigt
  • Einnahmen eingeben – erledigt
Und irgendwie waren wir plötzlich fertig. Glücklicherweise hatte sich gegenüber dem Vorjahr kaum was geändert und die Bescheinigungen, die wir brauchen, waren alle schon da. Nichts anzufordern, nur noch drei Kopien mussten angefertigt werden. Das war alles Montag erledigt, alles unterschrieben und eingetütet. Und gestern eingesteckt. Fertig!
Wenn das so einfach ist, dann kann ich doch auch gleich meinen Parkausweis, der morgen abläuft, verlängern lassen. Aber Pustekuchen. Auf dem Bürgeramt habe ich meine Nummer gezogen und dort stand: Nummer M524, vor Ihnen warten noch 13 Kunden. Klasse, wenn jeder nur 5 Minuten braucht, dann warte ich …. Den Grund habe ich dann in der Zeitung gelesen: es geht eine Grippewelle im Amt um. Deshalb sind nur noch wenige Sachbearbeiterinnen da.
In drei Minuten hatte ich dann, als ich endlich dran war, den Ausweis. Aber Schwimmen lohnte sich nicht mehr.

Nein, ich bin nicht schwanger

Wer schon länger meinen Blog liest, weiß, dass ich normalerweise zurückhaltend bin, was sogenannte Teamevents, also gemeinsame Vergnügungen mit Kollegen – früher auch Brigadefeier genannt, heute eher Geschäftsessen – angeht. Doch nun hat mein Chef eingeladen.

Erklärend muss gesagt werden, dass ich bei uns in der Abteilung neben meinem Kollegen Bernd eine Sonderrolle spiele, da wir beide die einzigen fachlich arbeitenden Mitarbeiter sind, die auch noch selbst Versuche durchführen, die unserem Chef direkt unterstellt sind. Alle anderen haben noch Gruppenleiter als Chefs, die ebenfalls gestern eingeladen waren. Ich war ja auch mal Gruppenleiterin, aber das wollte ich hier gar nicht berichten. Das der Wechsel zu eher fachlicher Arbeit richtig war, hatte ich ja hier letztmalig festgestellt und es bis heute nicht bereut.

Vermutlich wegen dieser Sonderrolle wurden Bernd und ich bisher nicht zu solchen Teamevents eingeladen, sofern es welche gegeben hat (ich vermute es mal). Doch nun hat mein Chef erstmals uns dazu eingeladen. Eigentlich wollte ich ja mit der Familie in die Sauna gehen, zumal sie auch schon letzte Woche wegen der Vereinbarung im Fitness-Studio ausgefallen ist. Ich wollte ihn aber auch nicht vor den Kopf stoßen und mich auch mal wieder erkundigen, wie es seiner Partnerin geht. Ich bin ja an seiner privaten Situation nicht ganz unschuldig. Dafür ist er mir im Übrigen bis heute dankbar.

Doch zurück zum eigentlichen Thema. Wie gesagt, normalerweise drücke ich mich um solche Veranstaltungen und wenn ich hingehe, bin ich meistens die erste, die nach Hause geht. Ich weiß, dass es Bernd ähnlich geht und ich bot an, ihn von zu Hause abzuholen, da er sowieso fast an meinem Arbeitsweg wohnt. Abends bringe ich ihn dann wieder nach Hause. Dann kann er auch ein Bierchen oder zwei trinken und vielleicht auch ein Schnäpschen. Das hatten wir auch schon zur Weihnachtsfeier mit der anderen Gruppe so praktiziert. Jedenfalls finde ich, dass es nicht so blöd aussieht, wenn zwei Leute eher gehen und außerdem ist eine Fahrgemeinschaft natürlich auch umweltfreundlicher.

Treffpunkt war in einem türkischen Restaurant (es war keine Dönerbude). Und ja, so etwas gibt es in der Pegida-Hochburg Dresden. Nur hatte ich irgendwie gerade kein Appetit auf Fleisch, weshalb ich mir ein oder eine Börek (wie heißt das eigentlich – aus dem Wikipedia-Eintrag werde ich diesbezüglich auch nicht ganz schlau) mit Spinat- und Käsefüllung bestellte. Anhand des Preises nahm ich an, dass es sich um eine kleinere Portion handelt und bestellte mir noch ein Linsensüppchen als Vorspeise. Die war ganz anders als unsere deutsche Linsensuppe, nämlich püriert, u.a. mit Minze gewürzt und vegetarisch.

Der/die/das Börek hat dann aber nicht nur mich überrascht. Es war ein Riesenteil, mindestens einen halben Meter lang und auch recht breit. Ich brauchte am Tisch Platz für zwei Personen, damit das alles hin passte. Dazu noch ein großer Salat.

Da ich ein sparsamer Mensch bin, habe ich das wirklich alles in mich rein gestopft, weil ich es nicht ertragen kann, Lebensmittel wegzuschmeißen (siehe auch das Thema Pferdefleischlasagne). Die Quittung? Nun, ein fetter Kugelbauch, alle meine Bemühungen im Fitness-Studio sind dahin. Und nein, es ist keine Schwangerschaft.