Freitagsfüller 419 (2017/17)

Es wird mal wieder Zeit, nachdem ich einige ausgelassen habe. Hier mein heutiger Freitagsfüller:

  1. Keine Spur von Langeweile hatte ich die letzen Wochen. Ein großes Stück Arbeit habe ich mal wieder geschafft, die Osterfeiertage sind vorbei, der Alltag hat mich wieder. Doch nein, wir haben wieder ein langes Wochenende. Wer kann dazu schon „nein“ sagen.
  2. Etwas Süßes zum Nachtisch könnte ich schon vertragen. Eigentlich war das Mittagessen heute nicht schlecht. Es gab einen Nudelauflauf. Dummerweise war der aber etwas versalzen. Hatte der Koch etwa Frühlingsgefühle und war verliebt?

  3. Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich einen mäßig schönen Tag. Es ist bewölkt, doch die Sonne kämpft dagegen an. Sie schafft es, dass es auf meinem Bildschirm blendet, so dass ich die Rollos runter lassen muss. Es ist eben nie alles Gute beisammen.

  4. Die Beseitigung einiger kleinerer Fehler in dem Makro, an dem ich in letzter Zeit auch gearbeitet habe, war in dieser Woche bisher ein Highlight, denn damit ist dieses Thema erstmal wieder abgeschlossen. Privat gab es nichts Herausragendes.

  5. Im Gartencenter bin ich nicht zu finden. Ich mag Gärten und Parkanlagen und gehe auch gern zu Bundes- und Landesgartenschauen. Leider hatte die in Berlin im Februar, als ich da war, noch nicht auf. Aber wenn, dann wäre da auch nicht wirklich was zu sehen gewesen, wenngleich das Wetter so ähnlich war wie jetzt. Einen eigenen Garten habe ich hingegen nicht, auch keinen Balkon oder Fensterbrettpflanzen. Mir fehlt der grüne Daumen.

  6. muss ich unbedingt bald mal selber machen. Nein, so ist das nicht. Irgendwie bin ich gerade ziemlich faul und bin froh, wenn ich von der Arbeit anderer partizipieren kann. Das genieße ich dann und bin froh, wenn ich meine Ruhe habe.

  7. An diesem Wochenende haben wir seit langem mal gar nichts vor. Das ist doch auch mal was, oder? Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Glotze, morgen habe ich geplant, was immer so anliegt, Einkaufen, Waschen, Bügeln, Putzen, … und Sonntag möchte ich eigentlich nichts tun. Aber obwohl Montag frei ist, findet unser Tanzkreis statt, denn es ist ein ganz normaler Sonntag. Also Tanz in den Mai.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und kommt gut in den Mai.

Radwandern

Dieser Begriff hatte gestern für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Leider nicht zum ersten Mal (siehe hier). Und wieder die gleiche Strecke und wieder am weitesten Punkt vom trauten Heim entfernt. Doch ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

Ja, ich hatte wieder einen Platten und musste schieben. Eigentlich sollte es bei dem schönen Wetter ein ruhiges Anradeln sein, doch so zerplatze diese Idee und ging in Luft auf.

Nun wäre es bei dem schönen Wetter nicht sonderlich schlimm, einen Abendspaziergang zu machen.

Aber muss das mit einem kaputten Fahrrad unter dem Arm sein? Außerdem habe ich mich zum Gespött der Anwohner gemacht, die mir freundliche Kommentare zukommen ließen.

Heute lasse ich mir diese modernen unkaputtbaren Reifen auch vorne drauf machen. So macht das keinen Spaß und ist wahnsinnig anstrengend.

Freitagsfüller 409 (2017/07)

Hier ist mein neuer Freitagsfüller.

  1. Wir könnten mal wieder wandern gehen. Der Schnee schmilzt so langsam.
  2. Heute trage ich keine Strumpfhosen.

  3. Ich habe gerätselt, wie ich dieses Computerprogramm zum Laufen bekommen soll. Nachdem zwei meiner Kollegen und ich eine weile rum probiert haben, klappt’s nun.

  4. Diese Programmierer sind irgendwie ein wenig ignorant. Sie können sich oft nicht in die Anwender hineinversetzen.

  5. Heute ist Freitag. Die Hälfte der Ferien ist rum.

  6. Ein Gläschen Wein gibt es auch heute wieder zu meinem Snack am Abend.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Fernsehabend, morgen habe ich wieder eine Tour in die Berge geplant, um unser Kind aus dem Winterurlaub abzuholen, und Sonntag möchte ich zu einem Chanson- und Showabend!

Wer mitmachen möchte, kann bei Barbara schauen, wie’s geht:
http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/freitags-füller/

Disziplin

Heute früh ist es mir mal ziemlich deutlich aufgefallen. Jedenfalls bilde ich mir das ein.

Die Fußgängerampel hatte ja schon immer eine blöde Schaltung. Es gibt eine Fußgängerinsel in der Straßenmitte und bei grün schafft man es meist gerade bis dahin. Egal auf welcher Seite man steht, immer hat zuerst die andere Hälfte grün und bis dann die eigene Seite grün hat, ist es auf der anderen Hälfte wieder rot.

Nun bin ich ja von Natur aus eher preußisch korrekt und außerdem viel zu ängstlich, um Vorschriften zu missachten. Doch in den letzten zwei Jahren waren ja Bauarbeiten an der Straße und die Ampel leuchtete tapfer in strahlendem rot, obwohl gar kein Auto kommen konnte. Alle Fußgänger ignorierten das rot, sogar ich.

Diese Gewohnheit ist mir inzwischen lieb geworden, so dass ich mich ertappe, wie ich diese Ampel weiterhin bei rot überquere, wenn nichts kommt. Und da bin ich bei weitem nicht die einzige.

Die französische Art

Einparken ist ja nicht so einfach und nicht so mein Ding. Bin ja auch eine Frau. Dennoch bemühe ich mich ja immer, die Sache ohne Kratzer und Beulen durchzustehen. Und moderne Parksensoren helfen auch enorm dabei.

Da beneide ich ja immer die Franzosen. Ist die Parklücke zu klein, wird einfach Platz geschaffen. Einmal schwungvoll vor und zurück gefahren und die Parklücke passt selbst für mich. Jetzt hatte ich Gelegenheit, dieses Feeling mal selbst in die Tat umzusetzen. Und was soll ich sagen, das macht richtig Spaß. Vorne ein Schneeberg, hinten ein Schneeberg, dann vorne ein kleinerer Schneeberg, hinten ein kleinerer Schneeberg … und wie fröhlich die Sensoren jauchzten. Oder stöhnten sie gar, ob der Tortur in einem wilden Tatü-tata?