Freitagsfüller 409 (2017/07)

Hier ist mein neuer Freitagsfüller.

  1. Wir könnten mal wieder wandern gehen. Der Schnee schmilzt so langsam.
  2. Heute trage ich keine Strumpfhosen.

  3. Ich habe gerätselt, wie ich dieses Computerprogramm zum Laufen bekommen soll. Nachdem zwei meiner Kollegen und ich eine weile rum probiert haben, klappt’s nun.

  4. Diese Programmierer sind irgendwie ein wenig ignorant. Sie können sich oft nicht in die Anwender hineinversetzen.

  5. Heute ist Freitag. Die Hälfte der Ferien ist rum.

  6. Ein Gläschen Wein gibt es auch heute wieder zu meinem Snack am Abend.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Fernsehabend, morgen habe ich wieder eine Tour in die Berge geplant, um unser Kind aus dem Winterurlaub abzuholen, und Sonntag möchte ich zu einem Chanson- und Showabend!

Wer mitmachen möchte, kann bei Barbara schauen, wie’s geht:
http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/freitags-füller/

Disziplin

Heute früh ist es mir mal ziemlich deutlich aufgefallen. Jedenfalls bilde ich mir das ein.

Die Fußgängerampel hatte ja schon immer eine blöde Schaltung. Es gibt eine Fußgängerinsel in der Straßenmitte und bei grün schafft man es meist gerade bis dahin. Egal auf welcher Seite man steht, immer hat zuerst die andere Hälfte grün und bis dann die eigene Seite grün hat, ist es auf der anderen Hälfte wieder rot.

Nun bin ich ja von Natur aus eher preußisch korrekt und außerdem viel zu ängstlich, um Vorschriften zu missachten. Doch in den letzten zwei Jahren waren ja Bauarbeiten an der Straße und die Ampel leuchtete tapfer in strahlendem rot, obwohl gar kein Auto kommen konnte. Alle Fußgänger ignorierten das rot, sogar ich.

Diese Gewohnheit ist mir inzwischen lieb geworden, so dass ich mich ertappe, wie ich diese Ampel weiterhin bei rot überquere, wenn nichts kommt. Und da bin ich bei weitem nicht die einzige.

Die französische Art

Einparken ist ja nicht so einfach und nicht so mein Ding. Bin ja auch eine Frau. Dennoch bemühe ich mich ja immer, die Sache ohne Kratzer und Beulen durchzustehen. Und moderne Parksensoren helfen auch enorm dabei.

Da beneide ich ja immer die Franzosen. Ist die Parklücke zu klein, wird einfach Platz geschaffen. Einmal schwungvoll vor und zurück gefahren und die Parklücke passt selbst für mich. Jetzt hatte ich Gelegenheit, dieses Feeling mal selbst in die Tat umzusetzen. Und was soll ich sagen, das macht richtig Spaß. Vorne ein Schneeberg, hinten ein Schneeberg, dann vorne ein kleinerer Schneeberg, hinten ein kleinerer Schneeberg … und wie fröhlich die Sensoren jauchzten. Oder stöhnten sie gar, ob der Tortur in einem wilden Tatü-tata?

Sisyphus-Arbeit

Das Erzgebirge hat mir wieder „Hier, ich auch“ gerufen. Vorbild waren sicher wieder die mehr als doppelt so hohen Alpen. Aber wir können das auch. Schnee! Das ganze Wochenende hat’s geschneit. Die Stadt versinkt im Schnee:

Einige kennen das vielleicht. Das Auto steht eine Stunde draußen und ist dann verschwunden, begraben in Schneemassen. Will man wieder los fahren, gräbt man es aus und fegt den Schnee ab. Doch ist man an einer Seite beschäftigt, schneit die andere wieder ein.

Trotzdem hat sich unser Winterdienst nicht entmutigen lassen und Tag und Nacht geräumt. Es ist ihm nicht nur gelungen, ein paar Schneisen in den Schnee zu graben, sondern es wurden auch mit zahlreichen Treckern Massen an Schnee abtransportiert. Und trotzdem gibt es genügend Leute, die nörgeln, wo der Winterdienst bleibt.

Von mir gibt es ein dickes Lob an den Winterdienst. Vielen lieben Dank.

Sieben gute Gründe, die für den Eierbauern sprechen

Das stimmt so nicht. Mein Flow, mein Schreibfluss, ist nicht vorbei wie ich am Donnerstag noch behauptet habe. Tatsächlich ist aber meine langweilige Phase vorüber. Gestern bin ich gerade noch so an einer sehr umfangreichen Aufgabe vorbeigeschrammt. Ich sollte ein 8D-Team moderieren. Schön, wenn mir der Kollege, zu dem mir eine ganz spezielle Geschichte einfällt, die ich sicherlich auch schon mal publiziert hatte und wo ich eigentlich auch mal eine Fortsetzung schreiben wollte, den Titel hatte ich schon, aber mir fehlte dann die Zeit, aber, um den Faden wieder aufzugreifen, mir fehlte die formale Qualifikation. Wer blickt bei diesem Schachtelsatz noch durch? Trotzdem bin ich nicht ganz ohne Aufgabe entkommen, so dass mir gestern die Zeit weg gerannt ist.

Es ist ganz einfach. Ich kaufe meine Eier beim Bauern, bei uns nur kurz Eierbauer genannt. Es gibt mehrere Gründe dafür, wie ich schon in einem Kommentar bei Mosi geschrieben hatte, was mich zu diesem Beitrag inspiriert hat.

  1. Wo kann man schon so schön sortierte Eier kaufen? Braun und weiß, schön im Wechsel!
  2. Ich habe keinerlei Umweg. Jeden Tag fahre ich da vorbei auf dem Weg zur Arbeit.
  3. Natürlich schmecken die besser, obwohl ich noch keine Blindprobe gemacht habe.
  4. Sie sind relativ günstig, 20 Cent das Stück. Manchmal bekomme ich auch eine Packung mit kleinen Eiern von Junghühnern geschenkt.
  5. Ich habe immer mal die Gelegenheit zu einem Schwätzchen mit dem Bauern oder der Bäuerin. Sie sind mir ans Herz gewachsen, weshalb sie auch Ostern und Weihnachten eine kleine Aufmerksamkeit bekommen. Ostern manchmal nicht, weil ich wegen der üblichen Straßenbauarbeiten doch nicht vorbeikommen kann.
  6. Ich habe selbst auch schon kleine Geschenke (außer der kleinen Eier) bekommen: selbst gemachte Marmelade, selbst gepflücktes Obst etc.
  7. Ich werde die Raser, die hinter mir meist an der Stelle schon eine Schlange bilden, elegant los. An der nächsten Ampelkreuzung stehen die dann alle vor mir, was mir sympathischer ist, da so niemand in meinen Kofferraum kriechen kann.

Wenn das nicht gute Gründe sind?

Freitagsfüller #404 (2017/02)

Inzwischen bin ich Profi. Hier kommt mein zweiter Freitagsfüller.

  1.  Heute Nacht  habe ich unruhig geschlafen. Das lag sicherlich am Sturm und am Vollmond. Die gute Nachricht ist, dass ich keine Kopfschmerzen mehr habe und ich halbwegs munter bin.
  2. Mein Experiment gestern habe gerade noch geschafft. Ich konnte pünktlich Feierabend machen und halte den Termin ein.

  3.  Im Schnee laufe ich am besten mit rutschfesten Stiefeln.

  4. Grüne Bohnen war das letzte Gemüse auf meinem Teller. Ich mag grüne Bohnen mit Speck, aber auch Erbsen und überhaupt, Gemüse.

  5.  Ich habe in der vergangenen Woche mit Schrecken meine Brille gesucht. Ich hatte sie zu Hause vergessen. Sie lag da, wo sie hingehört.

  6.  Ich habe gerade gute Laune, denn gleich ist Feierabend.

  7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich  einen Ausflug ins Theater Chemnitz zu einer Aufführung geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen!

Wer mitmachen möchte, kann bei Barbara schauen, wie’s geht:
http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/freitags-füller/