Trainingstypen

Sport ist für den Muffel ja Mord. Deshalb hat er keine Vorsätze gefasst und trainiert überhaupt nicht.

Alle anderen sehen das differenziert und wollen sich (eigentlich) mehr bewegen. Wissenschaftler empfehlen mindestens 150 Minuten pro Woche Sport zu treiben. Möglichst auf die Woche verteilt.

Oft ist es aber so, dass wochentags nicht genügend Zeit zur Verfügung steht, weshalb einige versuchen, am Wochenende das Sportprogramm abzuarbeiten. Das sind die Wochenendkämpfer oder auch neudeutsch „Weekend Warriors“ genannt.

© Juergen Jotzo / PIXELIO (www.pixelio.de)

Eine aktuelle Studie bestätigt, dass auch diese Weekend Warriors ihr Risiko an eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden, reduzieren. Ebenso die Wahrscheinlichkeit, Krebs zu bekommen. Am besten ist es aber immer noch, die sportlichen Aktivitäten auf die Woche möglichst gleichmäßig zu verteilen.

Also, schön Treppen steigen, statt Fahrstuhl fahren.

Hier der Link zur Originalmeldung mit Links zur originalen wissenschaftlichen Studie:
http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/15526028

Verkalkung

Dass ich so schnell verkalke, hätte ich nicht gedacht. Bei meinem Mann, ok, aber bei mir? Am letzten Freitag offenbarte es sich wieder einmal deutlich. Wir waren tanzen, ein schöner Tanzabend im Ballsaal. Wir waren in fröhlicher Runde mit einigen Mitgliedern unseres Tanzkreises dort. Und natürlich haben wir getanzt.

Doch wie sich rausstellte, hatten wir beim Slow Fox die komplette neue Schrittfolge vergessen, ja, mir war gar nicht mehr bewusst, dass wir da was Neues hatten. Und schlimmer noch, im Cha-Cha-Cha, der ja nun wirklich einfach ist, haben wir das neue Figürchen auch nicht mehr hinbekommen. Wir haben es dauernd mit Disco-Fox verwechselt. Ok, am Schluss hatte mein Mann doch recht, es war richtig, aber ich war mir nicht sicher.

Dabei waren wir nur drei Wochen nicht im Tanzkreis. Alzheimer lässt wirklich grüßen.

Schön war’s trotzdem.

Fressgelage

Irgendwie ging es heute allen so. Jeder stocherte lustlos in seinem Mittagessen rum, alle waren noch voll vom Weihnachtsbraten.

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Man sitzt mit den Lieben zusammen, feiert Weihnachten und isst. Nicht zuletzt, um nicht den lieben Weihnachtsfrieden zu stören („Dir schmeckt wohl mein Kuchen/meine Gans/mein Braten/… nicht?). Dabei schmeckt es sehr gut, aber irgendwann ist Schluss, es geht einfach nichts mehr rein. Wohlstandsprobleme!

Da wird es Zeit, heute mal wieder abzutrainieren. Das Fitness-Studio ruft. Gleich nach der Arbeit geht es ran an den Speck.

Eistanzen

Es ist wahrscheinlich nur sehr langjährigen Lesern meines Blogs bekannt, dass ich sowohl Eiskunstlaufen als auch Tanzen mag. Und einer meiner Lieblingstänze ist der Tango. Die Gründe dafür habe ich beispielsweise hier mal dargelegt.

Das Eiskunstlaufen wird in Deutschland ja leider sehr stiefmütterlich behandelt, es finden kaum Übertragungen im Fernsehen statt. Deshalb verfolge ich die relevanten Wettkämpfe auch nur mit Zeitverzögerung und längst nicht so intensiv, wie es diese Sportart meines Erachtens nach eigentlich verdient hätte.

Eine, wie ich finde wunderschöne Kombination aus den beiden Sportarten Eiskunstlaufen und Tanzen mit Tango kann man in diesem Jahr wieder von einem kanadischen Paar bewundern. Schaut’s Euch doch einfach mal an:

Weihnachtsfeiern

Die Weihnachtszeit ist ja auch die Zeit von Weihnachtsfeiern. So besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit Freunden, Kollegen, dem Sport- bzw. Gesangs- oder Schützenverein oder Nachbarn sich auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt oder in einem gemütlichen Lokal, Sportlerheim oder ähnlichen zu treffen und die Advents- und Weihnachtszeit in froher Runde zu genießen.

Damit der heimische Ehefrieden nicht darunter leidet, ist es zwingend erforderlich, sich beim Partner die nötige Erlaubnis für derartige Vergnügungen erteilen zu lassen. Als Service für die Leser meines Blogs hier mal die entsprechenden Antragsformulare.

Antragsformular für den Mann:

 

Antragsformular für die Frau:

 

Fortschreitende Demenz?

Es ist schon bedenklich, wenn eigentlich automatisierte Handlungen plötzlich nicht mehr richtig funktionieren. Heute früh ist mir das gleich zweimal passiert. Und das sind nur die Dinge, die mir aufgefallen sind.

Zum einen fing es auf dem Weg zur Arbeit im Auto an. Ich wunderte mich, dass ich heute so schlecht gucken kann. Nach etwa einer Viertelstunde war mir klar, dass ich statt meiner Fernbrille meine Lesebrille aufgesetzt hatte und somit beinahe blind durch die Gegend fuhr.

Zum Glück sind beide Brillen nicht sehr stark und normalerweise brauche ich gar keine, aber z.B. zum Autofahren nutze ich regelmäßig die Fern- und zum Lesen inzwischen die Lesebrille. Naja, bin ich halt ohne Brille weitergefahren und das Auto kennt den Weg auch allein.

 

Doch damit nicht genug. Inzwischen ist es bei mir ja auch zur Gewohnheit geworden, dass ich an bestimmten Tagen gleich nach der Arbeit ins Fitness-Studio gehe. Aber warum schleppe ich mein Sportzeug mit ins Büro, statt es wie üblich gleich im Auto zu lassen?
Und, ich wiederhole mich, das sind nur die Dinge, die mir aufgefallen sind. Es gibt da so Tage …

Ist das fortschreitende Demenz?

RB Leipzig oder „Die Mauer und der Sieg des Geldes“

Einen Link zu einem interessanten Beitrag aus meiner Tageszeitung möchte ich hiermit weitergeben:

Es geht vordergründig darin um den erstaunlichen Erfolg von RB Leipzig in der Bundesliga. 

Aber insgesamt ist es eine Beschreibung einer Psychoanalyse der ostdeutschen Bevölkerung. Sehr lesenswert.

copyright Rainer Sturm / PIXELIO (www.pixelio.de)