Bilderrätsel

Was ist das?

Bis vor kurzem war es noch die Tischplatte meines Schreibtisches. Ein Erbstück meiner Großmutter. Ich liebe diesen Schreibtisch. Groß, schwer, haltbar für die Ewigkeit.

Doch halt, ich habe nicht an mein Kind gedacht. Mein Sohn hat gleich gegen mehrere Regeln verstoßen:

  • Regel Nummer #01: Du sollst nicht vor dem Computer essen.
    Völlig sinnlos diese Regel. Was ich täglich an Krümeln und anderen Essensresten aus der Tastatur und vom Stuhl hole ist unglaublich.
  • Regel Nummer #02: Du sollst nicht direkt aus der Pfanne essen. Das zerkratzt die Beschichtung.
    Diesbezüglich gibt es vielleicht Hoffnung durch Einsicht.
  • Regel Nummer #03: Stelle niemals heiße Dinge auf Holz oder Plastik.
    Hier kann es ja lebensgefährlich werden, die Wohnung kann abbrennen. Wir sehen oben den Abdruck der Pfanne auf dem Schreibtisch. Ein gar nicht schönes Brandzeichen.
Meine geneigte Leserschaft sieht, dass meine Erziehung noch Potential bzw. Luft nach oben hat, wie es heutzutage heißt. Früher hätte man gesagt, dass ich versagt habe.

Wettrüsten

Es ist schön, wenn die Kinder größer und selbständiger werden. Mein Kind ist inzwischen größer als ich, leider nicht unbedingt selbständiger.

Irgendwie ist es fast so, wie die Zeit, als er als Baby langsam lernte, sich selbst fortzubewegen. Dann war er sehr mobil, ohne das er die Gefahren, die in der bösen Welt lauern, richtig einschätzen konnte. Mama und Papa haben also immer schön aufgepasst, dass nichts passiert.

Insbesondere mit der Computerbeherrschung hängt mich Sohnemann inzwischen ab. Heute können wir Eltern nicht mehr ständig alles überwachen, deshalb gibt es Regeln. Eine davon lautet: Eine Stunde Computer pro Tag genügt. Am Wochenende ist auch länger erlaubt.

Nun hat unser Kind diese Regel großzügig ausgelegt und teilweise mehrere Stunden am Rechner verbracht. Wir haben versucht, das in den Griff zu bekommen, indem wir aus dem Windows Logfile ausgelesen haben, wann der Computer an- und wieder ausgeschaltet wurde. Burschi hat das Logfile daraufhin einfach ausgeschaltet. Nach Belehrung macht er das jetzt nicht mehr. Wir haben dafür eine weitere Überwachung gestartet: Microsoft Family. Das weiß er auch und die Hoffnung war, dass durch die Überwachung bewußter mit dem Computer umgeht.

Aber die Kids! Er loggt sich gerne auf dem Server von seinem Kumpel ein und entzieht sich damit der Überwachung. Das hat er nicht gewusst, aber der Effekt ist eben so. Und kürzlich hat er sich beim Booten Admin-Rechte zugeteilt. Wie das geht, kann man im Internet nachlesen.

Wir werden den Rechner aus Prinzip nicht weiter verriegeln und überwachen. Statt dessen versuchen wir, auf Vernunft zu bauen. Leider ist das bei einem 13jährigen nicht immer erfolgreich.

Programmierung

Lange Zeit war es ja still in meinem Blog. Der Hauptgrund war, dass ich mir im Selbststudium ein wenig das Programmieren beigebracht habe. Ein paar Grundkenntnisse hatte ich ja. Und eigentlich hatte ich auch keine Lust mir mehr anzueignen. Aber auf Arbeit musste ein Makro programmiert werden. Deshalb habe ich mich um Werkstudenten gekümmert, die diesen Job erledigen sollten. Nur leider sind die irgendwann weg und irgendwas muss am Makro geändert werden. Dann ist guter Rat teuer.

Immerhin wusste ich bei der zweiten Studentin, dass es sowas wie einen Quellcode gibt und dieser für mich verfügbar sein muss. Ob ich was damit anfangen kann, sei dahin gestellt. Jedenfalls guckte ich hinein, wie’s Schwein ins Uhrwerk.

© Cornelia Menichelli / PIXELIO (www.pixelio.de)

Glücklicherweise habe ich einen schönen Online-Kurs und auch Zeit zum Lernen gefunden. Und dann habe ich das Makro verbessert und bin nun zufrieden damit. Allerdings wachsen nun die Wünsche und ich habe weiter zu tun. Und ich arbeite mich in die nächste Sprache ein.

Wahrscheinlich ist das aber bald vorbei, weil ich vermutlich demnächst wieder verstärkt Projektarbeit machen darf / muss.

Schönes Wochenende

Ausgebremst

Seit einiger Zeit habe ich auf Arbeit Probleme mit einer Software, die ich zur Datenauswertung brauche. Die Software stürzt bei bestimmten Aktionen immer ab. Wie das so ist, wird man als Laie ja immer als ein bisschen minder bemittelt angesehen und man hat es schwer, sein Problem den (sogenannten) Experten verständlich zu machen. Inzwischen steht eine .dll-Datei im Verdacht, für die Abstürze verantwortlich zu sein. Nur konnte das Problem nicht weiter eingegrenzt werden. Der Software-Hersteller sagt, bei ihm funktioniert alles und es muss an den Computereinstellungen liegen. Unsere EDV-Abteilung sagt, sie können nichts weiter machen, weil sie die Funktion des Programms nicht kennen. Im Übrigen haben meine Kollegen das gleiche Problem, kümmern sich aber nicht weiter darum.

Inzwischen habe ich einen neuen Computer, einen Laptop bekommen. Eigentlich bin ich ja diesbezüglich altmodisch und wollte keinen haben, aber das ist jetzt Firmenpolitik. Na gut. Da dachte ich mir, dass ich das blöde Programm mit den Abstürzen als erstes auf den jungfräulichen Computer installiere, und mal gucke, ob es dann funktioniert. Vielleicht kann ich ja dann eingrenzen, woran die Probleme liegen. Soweit so gut. Das Problem ist nur, dass die Amis (Software-Hersteller) die Lizenzvergabe so kompliziert gemacht haben, dass sie selbst nicht mehr durchblicken. Die sind nicht in der Lage, die Registrierung von meinem alten auf meinen neuen Computer umzuschreiben, sondern erklären mir, was ich machen muss, als wenn ich es noch nie gemacht hätte.

© channah / Stock Exchange (www.freeimages.com)

Sollten die das nicht morgen hinbekommen, muss ich wohl oder übel den Plan fallen lassen und die andere Software installieren. Ich kann ja zur Zeit nichts anderes machen.