Bilderrätsel

Was ist das?

Bis vor kurzem war es noch die Tischplatte meines Schreibtisches. Ein Erbstück meiner Großmutter. Ich liebe diesen Schreibtisch. Groß, schwer, haltbar für die Ewigkeit.

Doch halt, ich habe nicht an mein Kind gedacht. Mein Sohn hat gleich gegen mehrere Regeln verstoßen:

  • Regel Nummer #01: Du sollst nicht vor dem Computer essen.
    Völlig sinnlos diese Regel. Was ich täglich an Krümeln und anderen Essensresten aus der Tastatur und vom Stuhl hole ist unglaublich.
  • Regel Nummer #02: Du sollst nicht direkt aus der Pfanne essen. Das zerkratzt die Beschichtung.
    Diesbezüglich gibt es vielleicht Hoffnung durch Einsicht.
  • Regel Nummer #03: Stelle niemals heiße Dinge auf Holz oder Plastik.
    Hier kann es ja lebensgefährlich werden, die Wohnung kann abbrennen. Wir sehen oben den Abdruck der Pfanne auf dem Schreibtisch. Ein gar nicht schönes Brandzeichen.
Meine geneigte Leserschaft sieht, dass meine Erziehung noch Potential bzw. Luft nach oben hat, wie es heutzutage heißt. Früher hätte man gesagt, dass ich versagt habe.

Sieben gute Gründe, die für den Eierbauern sprechen

Das stimmt so nicht. Mein Flow, mein Schreibfluss, ist nicht vorbei wie ich am Donnerstag noch behauptet habe. Tatsächlich ist aber meine langweilige Phase vorüber. Gestern bin ich gerade noch so an einer sehr umfangreichen Aufgabe vorbeigeschrammt. Ich sollte ein 8D-Team moderieren. Schön, wenn mir der Kollege, zu dem mir eine ganz spezielle Geschichte einfällt, die ich sicherlich auch schon mal publiziert hatte und wo ich eigentlich auch mal eine Fortsetzung schreiben wollte, den Titel hatte ich schon, aber mir fehlte dann die Zeit, aber, um den Faden wieder aufzugreifen, mir fehlte die formale Qualifikation. Wer blickt bei diesem Schachtelsatz noch durch? Trotzdem bin ich nicht ganz ohne Aufgabe entkommen, so dass mir gestern die Zeit weg gerannt ist.

Es ist ganz einfach. Ich kaufe meine Eier beim Bauern, bei uns nur kurz Eierbauer genannt. Es gibt mehrere Gründe dafür, wie ich schon in einem Kommentar bei Mosi geschrieben hatte, was mich zu diesem Beitrag inspiriert hat.

  1. Wo kann man schon so schön sortierte Eier kaufen? Braun und weiß, schön im Wechsel!
  2. Ich habe keinerlei Umweg. Jeden Tag fahre ich da vorbei auf dem Weg zur Arbeit.
  3. Natürlich schmecken die besser, obwohl ich noch keine Blindprobe gemacht habe.
  4. Sie sind relativ günstig, 20 Cent das Stück. Manchmal bekomme ich auch eine Packung mit kleinen Eiern von Junghühnern geschenkt.
  5. Ich habe immer mal die Gelegenheit zu einem Schwätzchen mit dem Bauern oder der Bäuerin. Sie sind mir ans Herz gewachsen, weshalb sie auch Ostern und Weihnachten eine kleine Aufmerksamkeit bekommen. Ostern manchmal nicht, weil ich wegen der üblichen Straßenbauarbeiten doch nicht vorbeikommen kann.
  6. Ich habe selbst auch schon kleine Geschenke (außer der kleinen Eier) bekommen: selbst gemachte Marmelade, selbst gepflücktes Obst etc.
  7. Ich werde die Raser, die hinter mir meist an der Stelle schon eine Schlange bilden, elegant los. An der nächsten Ampelkreuzung stehen die dann alle vor mir, was mir sympathischer ist, da so niemand in meinen Kofferraum kriechen kann.

Wenn das nicht gute Gründe sind?

Notvorrat

Vor Weihnachten, wahlweise auch Ostern oder Pfingsten, geht ja immer laut Volksglauben die Welt unter. Und da wir alle vorbildliche Staatsbürger sind, legen wir, wie es unser Innenminister und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfehlen, einen Notvorrat an.

 Es gibt natürlich wie immer Ausnahmen, Mitbürger, die über den Dingen stehen und glauben: „Mein Strom kommt aus der Steckdose, ich brauche das nicht“
Zu diesen haben wir uns eigentlich auch gezählt, denn wir waren am ersten Feiertag bei der Schwiegermutter, am zweiten bei meinen Eltern und dort haben wir auch noch unser Kind abgegeben. Und überall gab’s Essen in Hülle und Fülle, so dass nicht nur wir noch drei Tage später satt waren. Entsprechend wenig haben wir, unserer Meinung nach, vor Weihnachten eingekauft.
Wenn ich aber heute den Kühlschrank öffne, dann sieht es darin so aus:
Vollgestopft bis oben hin. Das Dumme ist, dass das Haltbarkeitsdatum für die meisten Sachen langsam abläuft. Wir müssen also alles aufessen.
Abnehmen muss wieder mal warten.

Pomelo

Heute beim Essen hatte ein Kollege eine Pomelo mit. Die war schon geschält und in Schnapphäppchen geschnitten. Sie sah lecker und saftig aus. Es war eine mit rotem Fleisch.

Meine eigenen Erfahrungen mit Pomelos sind durchwachsen. Mal sind die Dinger wirklich süß und saftig, aber oft auch einfach nur trocken und strohig. Außerdem dauert es ewig, bis die geschält und zerteilt sind.

Eine Kollegin meinte, sie kauft keine roten mehr, da hat sie bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Das kann ich so nicht bestätigen, allerdings ist es immer ein Risiko, da zumindest ich leider nicht von außen erkennen kann, wie die Qualität ist.

© W. R. Wagner / PIXELIO (www.pixelio.de)

So eine Gemeinheit

Wer hat als guten Vorsatz für’s Neue Jahr endlich erfolgreich abzunehmen?

Dann wird Euch die Meldung sicherlich nicht freuen, dass nicht nur die gewichtsbedingte Trägheit einen daran hindert, sich ordentlich zu bewegen, sondern zusätzlich werden auch noch Botenstoffe wie Dopamin in ihren körperlichen Auswirkungen derart geändert, dass das ein zusätzlicher Killer unserer guten Vorsätze ist.

Fressgelage

Irgendwie ging es heute allen so. Jeder stocherte lustlos in seinem Mittagessen rum, alle waren noch voll vom Weihnachtsbraten.

© Ferhat Kahya / PIXELIO (www.pixelio.de)

Man sitzt mit den Lieben zusammen, feiert Weihnachten und isst. Nicht zuletzt, um nicht den lieben Weihnachtsfrieden zu stören („Dir schmeckt wohl mein Kuchen/meine Gans/mein Braten/… nicht?). Dabei schmeckt es sehr gut, aber irgendwann ist Schluss, es geht einfach nichts mehr rein. Wohlstandsprobleme!

Da wird es Zeit, heute mal wieder abzutrainieren. Das Fitness-Studio ruft. Gleich nach der Arbeit geht es ran an den Speck.

Fibonacci-Folge

Es ist schön, wenn man so beobachtet, wie die Kinder groß werden. Und nachdem mein Sohn sich anscheinend lange Zeit für nichts interessiert hat, bin ich froh, dass er nun seine Liebe zur Mathematik gefunden hat.

Aber warum führt das dazu, dass ich mir so dumm vorkomme? Jetzt erkundigte er sich bei mir über die Fibonacci-Folge, da er sich zur Zeit mit Rekursion beschäftigt. Schön, dass er mir solches Wissen zutraut. Ich erklärte, dass Foccacia Genuesische Pizza ist, aber mit Fiboacci kann ich nichts anfangen.

Naja, c’est la vie.