Es wird langsam Zeit

Aufmerksame Leser meines Blogs wissen, dass ich zur Zeit etwas unter Langerweile leide. Immerhin kommt das meinem Blog zugute, ich glaube, so viel wie in den letzten paar Tagen, habe ich schon lange nicht mehr geschrieben.

Doch heute ist wieder ein großer Schwung Kollegen aus dem Weihnachtsurlaub zurück gekommen und langsam bekommt der Arbeitsalltag wieder Tritt. Ich habe heute auch wieder meinen Jour Fix gehalten und schon das Protokoll geschrieben. Eine Aufgabe habe ich noch, da muss ich aber erst abwarten, bis Kollegen von mir grünes Licht geben. Hoffentlich nicht erst kurz vor Feierabend.

Ich werde einfach schon mal alles vorbereiten, dass ich nachher nur noch den Schalter umlegen muss.

© Tom Higgins / PIXELIO (www.pixelio.de)

Die Ferien sind vorbei

So, nun ist sie fast um, die schöne Ferienzeit. Genau genommen bin ich schon wieder vier Wochen aus dem Urlaub zurück, dennoch waren auch diese vier Wochen noch ein bisschen erholsam, bevor am Montag wieder der ganz normale Alltag beginnt.

Unser Kind war nach unserem vierzehntägigen Urlaub noch zwei Wochen im internationalen Ferienlager, danach eine Gammelwoche zu Hause und nun noch eine Woche bei meinen Eltern. Für uns sind drei Wochen ohne Kind auch mal ganz erholsam, können wir uns doch ganz unseren eigenen Interessen widmen.

Auch auf Arbeit ist es in der Ferienzeit ruhiger. Kaum Besprechungen, nur die nötigsten Abstimmungen. Dafür kommt man zu Dingen, die man sonst nicht schafft. Und auch auf dem Arbeitsweg ist es ruhiger, trotz der vielen Baustellen.

Ich freue mich auf die nächsten Ferien, im Oktober.

Meinen Senf

… bekomme ich nicht überall. Es gibt bei uns in der Nähe einen regionalen Hersteller, dessen Produkte aber nicht überall im Handel zu bekommen sind. Somit müssen auch wir zusehen, wo wir unseren Senf herbekommen.

© Dieter Schütz / PIXELIO (www.pixelio.de)

Eine ebenfalls lokale Fleischerei-Kette bietet unseren Lieblingssenf an, nur kommen wir da so selten vorbei. Glücklicherweise sind Ferien und unser Kind hatte sowieso Langeweile. So haben wir ihn zu einer Filiale des Fleischers geschickt, ein Glas für uns zu kaufen. Aber mit Kindern kann man es ja offenbar machen.

Die Verkäuferin war nebenan bei der Verkäuferin des Bäckers und quatschte dort.

Sie nörgelte zu ihm, dass sie gleich komme …

Gefühlte Stunden später war sie dann da.

Mein Sohn verlangte den Senf, worauf er angeblafft wurde, ob er denn welchen sehe?

Nein, aber vielleicht hat sie ja irgendwo im Lager oder unter der Theke noch welchen.

Nein, hat sie nicht und er solle sich zum Teufel scheren und wieso sie ihn überhaupt belästige …

Nun, die Situation ist von mir bearbeitet und gekürzt. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung meiner Kindheit, dass mir sowas ähnliches auch schon passierte.

Wir werden also eine andere Quelle auftun müssen, am besten ich fahre bei Bedarf direkt beim Hersteller vorbei. Ein Umweg, der sich aber sicherlich lohnt.

Sturmfrei

Gestern haben wir unser Kind ins Ferienlager geschickt. Er ist nun erstmalig auf sich selbst gestellt, weder Großeltern noch Eltern oder irgendein anderer Verwandter ist dabei. Etwas seltsam war’s schon, für beide Seiten. Wir mussten ihn überreden, dass er sich wenigstens ein kleines Kuscheltier mitnimmt. Er wollte es eigentlich nicht, weil es peinlich ist wegkommen könnte. Aber dann hat er sich doch eins eingesteckt. Um sich die peinliche Abschiedsszene zu ersparen, hat er uns schon zu Hause umarmt.

Da die Abfahrt schon sehr zeitig war, waren wir irdendwie den ganzen Tag durcheinander. Am Vormittag haben wir die Gelegenheit genutzt und sind ins Kino. Es gab unter der Reihe „Filmtheater“ Hoffmanns Erzählungen von Offenbach. Leider habe ich die berühmte Barcarole nicht aus dem Film gebracht, deshalb hier eine andere Version:

Der Film war sehr gut, ziemlich schräg, aber toll. Hier noch eine Originalszene aus dem Film mit der Olympia:

Auch den Rest des Sonntags ließen wir nicht ungenutzt verstreichen. Abgesehen von den üblichen Haushaltspflichten waren wir am Abend auch noch Schwimmen. Mal sehen, was wir sonst noch in dieser sturmfreien Woche unternehmen.

Ferien

Heute ist der letzte Schultag. Die Kinder bekommen ihre Zeugnisse. Als Belohnung habe ich für Jan ein Lego 3 in 1 vorgesehen.
Morgen gehen wollen wir in ein Kaufhaus gehen, die den Kindern ein Geschenk geben, wenn diese eine Eins auf dem Zeugnis haben.
Dann muss Jan noch zwei Wochen in die Ferienspiele und dann fährt er mit Oma und Opa an die Ostsee.
Hoffentlich bleibt das Wetter so schön.