Alte Kalenderblätter in neuem Glanz

Das alte Jahr ist um und damit sind auch die Kalender von 2016 Schnee von gestern. Doch oft ist es viel zu schade, die schönen Bilder einfach wegzuschmeißen.

Bei Frau Verbalkanone habe hier ich eine schöne Idee mit Notenpapier gesehen, die sich sicherlich auch mit Kalenderblättern realisieren lässt.

In einem Kloster haben wir mal im Klosterladen selbst gebastelte Geschenktüten gekauft. Später haben wir uns dann auch mal selbst daran versucht. Eine Bastelanleitung dazu gibt es z.B. hier.

Relativ einfach ist es, Briefumschläge zu basteln. Einfach eine Schablone anfertigen, dansch ausschneiden, mit Fotostickern verklben, fertig. Das habe ich gestern Abend mal wieder gemacht, so sieht’s aus:

Mädels unter sich ….

Es ist schlau, ins Fitness-Studio zu gehen, wenn es nicht so voll ist. Für mich ist das jedenfalls so. Wenn nicht so ein Gedränge ist, kommt man an alle Geräte ohne Wartezeiten ran und fühlt sich auch nicht so gehetzt, weil vielleicht schon jemand wartet, dass ich an einem Gerät fertig werde. Insofern ist ein Termin zum Deutschlandspiel ideal. Und tatsächlich war es gestern wirklich gegen 18:00 Uhr ziemlich leer.


© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO (www.pixelio.de)

Überrascht war ich dann aber doch, dass von denjenigen die da waren etwa die Hälfte Männer waren. Ich dachte eigentlich, dass ich mich dann praktisch in einem Lady-Fitness-Center wieder finde. Und es war nicht nur der freundliche Blumenhändler, sondern es waren alle Berufs- und Altersgruppen vertreten.

Egal, anstrengend war es wie immer. Mein Muskelkater bestätigt mir das.

 

73 Tage

Das war so gar nicht beabsichtigt. 73 Tage lang Schweigen im Walde. Das kann ja auch mal ganz nett sein, aber Sinn und Zweck eines Blogs ist es eigentlich nicht. Und wer ist Schuld? Das wahre Leben natürlich.

Es ist auch immer was anderes. Eigentlich könnte es so einfach sein, genau über dieses andere zu schreiben. Zum Beispiel unser Besuch einer Stunde beim Konfirmandenunterricht meines Sohnes. Das war schon ganz aufschlussreich. So um Ostern rum war das. In einer Frage des Pfarrers ging es um die Farben, mit denen Alter und Kanzel geschmückt sind. In diesem Falle weiß. Es muss ein wichtiges Fest sein, nur welches? „Vielleicht ein Frühlingsfest?“, war ein Vorschlag.

Alle wurden zur Konfirmation zugelassen und vielleicht wissen sie irgendwann auch mal die Antwort.

Aber die Konfirmation an sich ist ja nun auch schon wieder eine Weile her. Der Gottesdienst dauerte lange, war dafür aber kurzweilig. Und wir hatten schon wieder die gesamte Verwandtschaft zu bespaßen. Letztes Jahr zum runden Geburtstag meines Göttergatten und jetzt mussten wir schon wieder ran. Davor war lange Ruhe, eigentlich waren so viele sonst nur noch zur Taufe und Einschulung da.

Ach ja, im Urlaub waren wir ja auch, nach Ostern. Kurzurlaub. Einfach nur essen und nichts tun, das muss auch mal sein. Inzwischen steht ja bald wieder der nächste Urlaub an. Der wirft auch schon seine Schatten voraus, wir informieren uns und haben sogar schon Karten für Veranstaltungen gekauft.

À propos Karten. Letztlich waren wir auch kurz entschlossen in Meiningen. Dort gibt es ein sehr schönes Theater. Und das wissen wir von einem wunderbaren Kalender, den wir geschenkt bekommen haben. Die schönsten Opernhäuser der Welt. Neben Paris und Mailand war da auch Meiningen drin. Und für uns ist es einfacher, schnell mal nach Meiningen statt nach Mailand zu fahren. Und billiger ist es auch. In Meiningen trat sogar schon mal Elina Garanca auf, die jetzt auch an der MET in New York singt. Das Meininger Orchester ist auch die Wiege der Berliner Philharmoniker, so dass auch selbige Gastspiele in Meiningen gaben. Ich habe das vorher nicht gewusst.

 

Aber nicht nur kulturell waren wir unterwegs. Immer noch gehe ich regelmäßig ins Fitness-Studio, obwohl mich der Sport nach wie vor anstrengt. Und wenn ich wandern oder tanzen gehe, komme ich trotzdem außer Puste.

Auch beruflich bin ich gut ausgelastet und hätte eigentlich genug zu schimpfen. Nur fehlt mir einfach oft die Zeit oder Lust, das alles hier aufzuschreiben. Vielleicht sollte ich mir wieder öfter mal die Mühe machen.

Blogsaison 2016

Es ist wirklich wie verhext. Ist es wirklich schon 111 Tage her, seitdem ich hier das letzte Mal was geschrieben habe? Wie die Zeit doch so dahin rast. Aber ich bin ja auch selbst Schuld.

Angefangen hat es damit, dass ich mich mal wieder aufdrängeln musste. Dieses Arbeitsthema brodelte zwar schon recht ordentlich, aber der Deckel hielt noch. Aber weil ich partiell beteiligt war, wollte ich von der abzusehenden Explosion nicht mitgerissen werden. Also habe ich mich drum gekümmert und niemand war mir böse, dass sie eine Blöde gefunden haben. Und dann bin ich abgesoffen in Arbeit. Eigentlich eine spannende, fachliche Arbeit, aber weil vorher keine Entscheidung getroffen wurde, drängten plötzlich die Zeitleisten von verschiedenen Projekten, in denen das Thema hineinspielt. Und so bekam das auch noch eine politische Komponente. Ich fühlte mich plötzlich nur noch gehetzt, hatte das Gefühl, überhaupt nicht voran zu kommen und gleichzeitig wurden mir gefühlt nur Steine in den Weg gelegt.

© channah / PIXELIO (www.pixelio.de)

Und privat? Auch keine Zeit. Da ich ja noch in einem Smartphone-freien Haushalt lebe – und das soll auch noch möglichst lange so bleiben – und durch Sport und Kultur gut ausgelastet bin, war keine Gelegenheit zum Bloggen. Ich hatte ja schon ein richtig schlechtes Gewissen, zumal ich immer noch merke, dass ich Leser habe.

Ein Befreiungsschlag war nötig. Urlaub! Eine Woche richtig schöner unspektakulärer Urlaub. Abschalten! Keine Träume mehr von der Arbeit. Kein Sport. Ein paar kleine nette Ausflüge. Jeden Tag Sauna (war inklusive, wie das Essen).

Ich bin sogar mal wieder dazu gekommen zu lesen. Das Buch erinnerte mich an meinen missglückten Versuch, mal einen Tag vegan zu leben. Obwohl ich die Idee immer noch gut finde, es aber nicht schaffe.
Der Urlaub hat mir gut getan. ich bin wieder guter Dinge und voller Tatendrang. Gestern haben wir im Fitness-Studio wieder einen neuen Trainingsplan gekommen. Die Trainerin hat mich ja schwer beeindruckt. Die hatte echt Stress, irgendwie wollten tausend Leute was von ihr und dann auch noch wir. Aber sie ist echt cool und freundlich geblieben, hat sich um alle gekümmert und das auch noch gut. Toll.

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO (www.pixelio.de)
So, mal sehen, ob jetzt wieder öfter was von mir zu lesen ist. Oder ob der peinliche Rekord von vier Tagen in Folge, an denen ich im letzen Jahr einen Beitrag geschrieben habe (31.08. – 03.09.) erhalten bleibt. Übrigens, wo ich schon mal bei Statistiken bin. Der Beitrag mit dem meisten Interesse ist der oben verlinkte Doch-nicht-vegan-lebend-Beitrag gefolgt von der zugehörigen Ankündigung, es zu tun.

Und damit ist meine Blogsaison 2016 eröffnet.

Grippeschutzimpfung

Es ist schon blöd. Heute hatte ich einen Termin für die diesjährige Grippeschutzimpfung. Ich lasse das immer auf Arbeit machen, denn es kostet mich außer 5 Minuten nichts. Aber man muss dazu einen Fragebogen ausfüllen und eine Frage darin lautet, ob man gesund ist.

© http://www.jenaFoto24.de / PIXELIO (www.pixelio.de)

Nun ist es nicht so, dass ich krank bin. Jedenfalls bis gestern nicht. Jedenfalls nicht richtig. Ich schniefte ein bisschen vor mich hin, hatte aber so keine weiteren Symptome, nur gelegentlich etwas Schnupfen. Und eigentlich war der gestern Abend auch wieder weg.

Und in der Nacht? Ich habe schlecht geschlafen. Erst konnte ich nicht einschlafen, hatte ein Kratzen im Hals. Ich habe mich hin- und hergewälzt und musste Nasenspray nehmen, damit die Nase frei ist. So ein Mist.

Meine Stimme war dann heute auch etwas rauher, noch nicht wirklich tiefer, aber es gibt Anzeichen, dass sie bald völlig belegt ist. Ich lutsche also den ganzen Vormittag Bonbons, damit ich bis zur Impfung durchhalte.

Mittag ist es dann so weit. Ich gehe zum Betriebsarzt, versichere mit leisem Bass, dass ich kerngesund bin und pieks – es ist geschafft.

Na mal sehen, wie ich das jetzt verkrafte. Mein Hals ist kratzig, ich fühle mich müde, was aber auch von der durchwachten Nacht kommen kann.

Ich brauche jetzt keine Erkältung. Das Dumme ist, dass ich dann trotzdem arbeiten gehe, aber meine Freizeitaktivitäten gekürzt werden.

Problemzonen

Nach der Saunasaison habe ich mit meinem Kind gestern auch die Schwimmsaison eröffnet. Der aufmerksame Leser wundert sich vielleicht, wieso ich nach dem Sommer die Schwimmsaison eröffne, noch dazu wo es doch so ein super Sommer war, bei dem man doch quasi jeden Tag baden gehen konnte. Das liegt daran, dass ich eigentlich nicht gerne baden gehe. Mich begeistert es auch nicht, mich im Freibad auf meiner Decke umzuziehen und ich werde unruhig, wenn ich meinen ganzen Kram dort liegen lassen muss, während ich im Wasser bin. Das wären zwar lösbare Probleme, können aber gut zu meiner Verteidigung herhalten.

Die eigentliche Ursache liegt eher darin, dass ich die pralle Sonne zunehmend schlechter vertrage. Auch dieses Argument könnte man damit vom Tisch wischen, dass es sicher auch irgendwo Bäder mit ausreichend Schattenplätzen gibt. Trotzdem müsste ich Sonnenmilch verwenden, die ich klebrig und eklig finde.
Aber, um ehrlich zu sein, vor allem stört mich das Viehzeug, was dann dauernd angekrabbelt und -geflogen kommt und von meinem süßen Blut kosten möchte. Oder auch einfach nur auf mir rumturnen.
Und dann der Dreck. Sand- und Schmutzkrümel überall. Das kratzt und juckt und ist unangenehm. Und im Wasser schimmt mitunter irgendwelches unidentifizierbares Zeug herum, von dem ich gar nicht wissen möchte, worum es sich handelt.
Außerdem wird mir beim Baden schnell langweilig. Ich möchte da mehr Abwechslung.

Anders ist es natürlich im Hallenbad. Es gibt ordentliche Umkleidekabinen und Spinde, die Sonne schadet der Haut nicht und das Wasser ist ordentlich gechlort. Klinisch rein. Keine Ausrede mehr. Dort betrachte ich das Schwimmen als Sport. Ich ziehe meine Bahnen und zwinge mein Kind, es mir gleich zu tun. Der Bursche braucht schließlich auch etwas Sport.

© Diana Sabrina Bachler / PIXELIO (www.pixelio.de)

Gestern ist mir aufgefallen, dass es mir, trotz Sommerpause, wesentlich leichter fiel, als erwartet. Ich habe knapp ein Drittel mehr Bahnen geschafft. Liegt das, ähnlich wie beim Fahrradfahren, vielleicht daran, dass auch hier ein Effekt vom Fitnessstudio zu beobachten ist? Das wäre ja toll.

Nun sind die Leistungen, die ich beim Fahrradfahren und Schwimmen messe, ja objektiv, letztendlich eine Art Durchschnittsgeschwindigkeit, die sich erhöht. Nur warum sehe ich das nicht auf der ebenfalls leider unbestechlichen Waage? Wieso hat sich meine Kleidergröße nicht geändert? Sind das jetzt alles Muskeln?