Alles, was mit F anfängt …

… soll man(n) nicht verborgen. So lautet ein alter Spruch. Seinen Füller, sein Fahrrad, sein PFerd, seine Frau, … Man(n) beachte die Reihenfolge. Nun, die letzten beiden Dinge hat mein Sohn gar nicht, nicht einmal eine Freundin. Zumindest nach meinem Kenntnisstand. Das mag nichts bedeuten. Offiziell hat er jedenfalls keine. Obwohl es eigentlich gar nicht so schlecht wäre, wenn er schon eine hätte. Dann würde er wahrscheinlich nicht so kategorisch die Tanzstunde ablehnen. Da interessierte es auch nicht, dass die Mädchen seiner Klasse händeringend nach Partnern gesucht haben. Naja, mit 14 sind die Jungs wohl noch nicht so weit, sich für Mädchen zu interessieren. Schade ist es schon, schließlich entgeht uns Eltern dadurch der Abschlussball. Das geht auch anderen Eltern so. Unsere Freunde aus dem Tanzkreis haben erzählt, dass ihr Sohn mal eben alle vom Abi-Abschlussball abgemeldet hat. Ohne Rücksprache. So ein Mist.

Aber ich schweife ab. Gestern habe ich mir nun von meinem Sohn das Fahrrad geborgt. Eigentlich habe ich es mir einfach genommen, ohne ihn zu fragen. Das war aber aus einer Notsituation heraus. Hinterher habe ich es mir dann doch noch von ihm autorisieren lassen. Ihm ist es eigentlich egal, er fährt nicht so gern Rad. Eigentlich macht er um alles, was mit Sport zusammenhängt, einen großen Bogen. Oder nimmt nur zähneknirschend daran teil. So war zum Beispiel am vergangenen Wochenende wieder Nepallauf. In den letzten Jahren hatten wir daran auch teilgenommen. Dieses Jahr jedoch nicht, weil wir noch zum Tanzabend gegangen sind. Wir hatten befürchtet, dass wir zu müde wären, wenn wir vorher auch noch rennen. Aber unser Kind musste natürlich rennen, schließlich hat das seine Schule organisiert. Wir einigten uns darauf, dass es schön wäre, wenn er 20 Runden in dieser Stunde schafft. Er kam dann zurück, ohne einen Schweißtropfen, frisch und munter wie beim Losgehen. Leider funktionierte die automatische Rundenzählmaschine seiner Aussage nach nicht so richtig, aber er hat die 20 Runden gemeldet … ohne rot zu werden.

Der Tanzabend war sehr nett. Obwohl von unserem Tanzkreis nur ein Paar dabei war und dann noch eins von dem Tanzkreis nach uns. Oder gerade deshalb. Das Paar aus unserem Tanzkreis ist noch ziemlich neu und so haben wir uns nett unterhalten und dabei näher kennengelernt. Und wir haben viel getanzt.

Doch zurück zum Fahrrad. Zur Zeit ist ja recht schönes Wetter. Ideal zum Fahrradfahren. Letzte Woche kam ich nach Hause und fragte meinen Sohn, ob wir lieber Schwimmen oder Radeln wollen. Schließlich braucht er Bewegung, kommt von sich nicht auf die Idee, mal raus zu gehen und Sport ist auch nur einmal in der Woche und fällt auch oft genug aus. Radeln war offenbar das kleinere Übel. Quer durch den Wald, ins Nachbardorf. Und dort, oh Schreck, hat Mama hinten einen Platten. Sch…öne Schokolade. Etwas Restluft war noch drauf und wir fuhren dann auf der zum Glück relativ ruhigen Nebenstraße zurück. Jedenfalls so lange, bis alle Luft raus war, aus dem Reifen. Natürlich hatten wir keine Luftpumpe geschweige denn Flickzeug dabei. Schließlich musste ich schieben. Es war zum Glück nicht allzu weit, aber eine gewisse Zeit dauert es dann doch. Ich schickte also meinen Sohn schon vor, damit er zu Hause Bescheid geben konnte, dass ich später komme. Da die Luft aus dem Schlauch raus war, löste sich der Mantel, der Schlauch verwurschtelte und schließlich quoll er zwischen Mantel und Felge heraus und blockierte auch noch das Rad. Jetzt hatte ich die Wahl, das Hinterrad anzuheben und nur auf dem „gesunden“ Vorderrad zu schieben. Doch das halte ich so ein paar Schritte durch, dann wird es zu schwer. Oder ich schiebe mit blockiertem Hinterrad, was dem Mantel nicht gut tut und ebenfalls sehr anstrengend ist. Warum nur habe ich meinen Sohn weg geschickt? Wir hätten uns wenigstens abwechseln können.

Dieses Erlebnis erlaubte es immerhin meinem Mann, unserem Sohn das Wechseln eines Fahrradschlauches beizubringen. Mit 14 kann diese Fähigkeit nichts schaden. Die Operation gelang. Zumindest im Rahmen dessen, was man von eher theoretisch veranlagten Männern erwarten konnte. Denn als ich gestern nachmittag erneut das schöne Wetter für eine Fahrradrunde nutzen wollte, begrüßte mich mein Fahrrad wieder mit einem Platten auf dem Hinterrad. Zum Glück hatte ich meinen Sohn nicht gezwungen, mitzukommen. Ich hatte ihn vor die Wahl gestellt, ob er mitkommen möchte oder nicht. Er hatte vorher einen Termin bei der Kieferorthopädin. Zumindest war das unser Stand. Als er dort war, hatten die das nicht in ihrem Computer, doch er hat da mal clever reagiert und gefragt, wann der Termin denn sonnst sein soll. Das konnten sie auch nicht sagen und so kam er doch dran. Zum Glück, denn es wäre zu ärgerlich gewesen, wenn er die Schule verpasst, noch dazu, wo die gerade eine Physikarbeit geschrieben haben, und dann vielleicht gar nicht dran kommt. Immerhin liegt ihm Physik und sie haben dann ja keinen neuen Stoff gehabt, den er verpassen konnte. Nun müssen wir nur mal sehen, was mit der verpassten Arbeit wird.

Jetzt hat er, wie fast alle Kinder, eine Zahnspange. Und wenn Männer beim Arzt waren, muss frau Mitleid mit ihnen haben und sie schonen. Deshalb hatte er von mir eine „Sportbefreiung“ bekommen, wenn er möchte. Ich stand also im Keller vor meinem plattenaffinen Fahrrad. Schnell pumpte ich den Reifen halb auf, schwang mich auf Radl und raste zum Händler. Eine Minute vor Ladenschluss schaffte ich es noch und nun bekommt mein geliebtes Rad eine professionelle Reparatur. Nicht nur das. Ich greife tief in die Tasche und gönne meinem Rad einen unkaputtbaren Reifen. Mal sehen, wie lange der hält.

Da das Wetter aber immer noch schön war und ich noch keine Lust hatte, wieder nach Hause zu gehen, schnappte ich mir einfach das Rad meines Sohnes und fuhr wenigstens noch eine kleine Runde. Und was soll ich sagen? Ich glaube, die haben das Fahrrad neu erfunden. Äußerlich ist es meinem Rad sehr ähnlich, es hat ein paar mehr Gänge, hat einen Nabendynamo, Federung, bessere Bremsen … es fuhr sich viel besser als meins. Viel leichtgängiger und bequemer, die Schaltung funktioniert exakt, die Bremsen bremsen prompt. Mit so einem Fahrrad würde mir sicherlich nicht so schnell der Hintern weh tun, wie neulich. Im Gegenteil, vermutlich könnte ich locker die 40 km bis auf Arbeit fahren, das auf und ab der Berge würde mich kaum stören. Und vielleicht wäre ich zur Zeit sogar schneller, als mit dem Auto. Durch die vielen Baustellen, derzeit sind es vier oder fünf, brauche ich ewig. Ich weiß auch nicht, wieso die eine neue Baustelle anfangen, bevor die alte abgeschlossen ist. Und die ganzen Nebenstraßen der Umleitungsstrecken sind gar nicht für die 40-Tonner ausgelegt, die da jetzt lang donnern, machen die Straßen und Nerven der Anwohner kaputt und stören deren idyllische Ruhe.

Zurück zum Traumrad meines Sohnes. Es ist toll, obwohl es ein normales Fahrrad ist, kein e-Bike. So macht Radfahren Spaß. Vielleicht sollte ich mir auch ein neues Rad kaufen. Aber jetzt, wo meins einen teuren Reifen bekommt? Nein! Ich mag mein altes Rad einfach, obwohl es im Gegensatz zu meinem Auto gar keinen Namen hat. Wie sollte ich es nennen? Doch nach über zwanzig Jahren muss ich damit auch nicht mehr anfangen. Ich habe das Rad meines Sohnes dann wieder unbeschadet und voller Neid wieder in den Keller gestellt, glücklich, dass ich doch noch ein kleines Ründchen fahren konnte.

BBP

Warum trainieren Frauen ab einem bestimmten Alter? Na klar, um die Problemzonen in den Griff zu bekommen. Auch aus diesem Grund treibe ich Sport, seit etwa einem Jahr auch noch intensiver im Fitness-Studio. Es ist anstrengend und nicht unbedingt ein Bedürfnis. Ja, ich kenne den Spruch von Mario Barth: „Sie stand vor ihm und sagte: Ich geh zum Fitness. Bauch, Beine, Po. Daraufhin er: Wieso? Davon hast Du genug. Mach doch lieber Brüste.“. Und ja, insbesondere Bauch habe ich tatsächlich genug. Beim Po sieht das offenbar ganz anders aus.

Gestern habe ich mal wieder die Gelegenheit für eine Radtour genutzt. In letzter Zeit bin ich für meinen Geschmack viel zu wenig Rad gefahren. Irgendwie war es entweder regnerisch oder es ist irgendwas anderes dazwischen gekommen. Doch nun hat es mal wieder geklappt.

Ich habe mir natürlich eine anspruchsvolle schöne Tour überlegt, mich allerdings überschätzt. Zuerst ging es noch, den moderaten Berg hoch aus der Stadt als Erwärmung, und dann durch die nächsten zwei Dörfer fast nur bergab. Klasse. Trotz Gegenwind superschnell.

Aber dann ging’s bergauf und wieder bergab und so weiter. Nicht, dass ich das konditionell nicht hinbekommen hätte. Ich habe zwar geschnauft wie eine Dampflok und die Geschwindigkeit tendierte auch gegen Null, aber ich hab’s geschafft. Auch kräftemäßig nur wenig Probleme, höchstens ein paar Beschwerden in den Knien.

Nach einer guten Stunde tat mir aber der Hintern weh. Ich hatte keine Lust, eine Radlerhose anzuziehen, die dort so schön gepolstert ist. Erstens wollte ich nicht extra eine einsauen und zweitens fühle ich mich dann immer so, als hätte ich eine Windel um. Aber vielleicht hätte ich es doch tun sollen, um meinen Popo zu schonen?

Dachs

Gestern habe ich das schöne Wetter mal wieder für eine Radtour genutzt. Dabei begegnete mir doch tatsächlich eine echter Dachs.

Quelle: Wikipedia

Zuerst dachte ich, dass es eine Katze sei. Dann bekam ich einen Schreck, weil ich dachte, es sei ein Hund. Der hatte mich überhaupt nicht bemerkt und ich konnte ihn in aller Ruhe betrachten. Erst als er mich dann schließlich sah, rannte er davon und verschwand.

Andere Tiere, Rehe, Hasen, sogar Füchse, habe ich ab und zu schon gesehen, aber einen Dachs habe ich, soweit ich weiß, das erste Mal gesehen.

Toooor

Gestern musste ich wegen der WM wieder alleine radeln gehen. Aber das hat auch seinen Reiz, muss ich mich doch nicht nach anderen richten, weder, was die Geschwindigkeit anbelangt, noch bezüglich der Strecke. Da das Wetter nahezu ideal fürs radeln war, also lange hell und nicht zu heiß und trocken, habe ich mal wieder neue Strecken erkundet. Zumindest wieder ein Teilstück.

Zunächst ging es standardmäßig nach Bräunsdorf. Dort bin ich dann zum Siegfried hochgefahren, eine ziemliche Steigung. Überhaupt gab es sehr viele lange und steile Steigungen. Ich musste ganz schön keuchen.

Nach dem Siegfried bin ich dann in ein Waldstück und diese Strecke war neu für mich. Von dort bin ich dann zur alten Schäferei von Wingendorf und dann rüber nach Hartha gefahren.

Von Hartha gings dann über Memmendorf und Kirchbach nach Oberschöna. Das waren alles wieder bekannte, wenn auch selten gefahrene Strecken, denn es ist ganz schön weit und wegen der Berge brauche ich ziemlich lange.

Von Oberschöna bin ich dann durch den Stadtwald zurückgefahren. Ich hatte mich gewundert, dass es überall ziemlich ruhig war. Vor dem Fußballspiel herrschte noch hektische Betriebsamkeit, Autos fuhren schnell von hier nach da, wahrscheinlich wollten alle pünktlich vor der Glotze hängen. Während des Spiels war ich aber fast allein, in einigen Dörfern sah ich, wie sich die Männer vor der Garage der freiwilligen Feuerwehr um eine Leinwand geschart hatten, aber ohne viel Lärm.

Ich hatte schon die Hoffnung die Befürchtung, dass das Spiel verloren gehen könnte und somit wieder Normalität einkehren alle WM-Träume platzen würden. Doch als ich gegen Dreiviertel Zehn (für die Deutschen, die westlich der Elbe und nördlich der Donau wohnen: Viertel vor Zehn) zunächst aus einem Fenster wie ein Blitz ein Toooor hörte, dass sich dann wie ein Donner tausendfach in der Stadt als Echo spiegelte. Vor allem vom Schlosshof donnerte ein lauter Chor herüber.

Insgesamt habe ich wohl aber nicht viel verpasst und bin froh, dass ich lieber radeln war.

Rund um Chemnitz

Das letzte Wochenende war dank des Wetters wirklich schön. Am Samstag Töpfermarkt in Klaffenbach, einem kleinen Wasserschloss im Süden von Chemnitz. Natürlich haben wir dort ein paar Töpferwaren gekauft, ansonsten war es aber auch sehr schön. Es waren dort auch noch Jugendweihen und Hochzeiten, so dass einige gut gekleidete Gesellschaften umherzogen.
Danach sind wir in den Stadtteil Rabenstein zu den Felsendomen gefahren. Dort ist ein sehr schönes Areal, wo wir auch unser Picknick gegessen haben. Drin waren wir bei diesem schönen Wetter allerdings nicht, dafür sind wir noch ein Stückchen weiter zum Staussee, bei dessen Umrundung wir auch den Kletterwald entdeckten.
Zum Schluss sind wir noch auf der anderen Seite von Chemnitz zum Barockschloss und -garten Lichtenwalde gefahren, um uns ein Jahresprogramm zu holen. Am Ende haben wir gestaunt, wie schön doch die Umgebung von Chemnitz ist. Als Stadt ist sie ja Geschmackssache.
Am Abend habe ich dann mit Dieter, Ralf und Anna wieder ein Runde mit dem Rad gedreht. Diesmal sind wir über Kleinwaltersdorf durch den Wald nach Großschirma gefahren, dort dann die Mulde entlang bis Hohentanne, dann den Berg rauf nach Großvoigtsberg und über die Nebenstraße zurück nach Großschirma. Von dort dann nach Langhennersdorf und dann über Kleinschirma zurück. Es war ja wirklich super Wetter.
Am Sonntag waren wir Nachmittag zum Sommerfest in Weißenborn. Zunächst gab’s dort Kaffee und Kuchen von den Landfrauen, dann ein wenig Hüpfburg für Jan und schließlich ein Konzert für Gitarre und Klarinette, das die Geschichte des Tangos als roten Faden hatte.
Schade, dass das Wochenende schon vorbei ist.

Erholung

Das wichtigste Ergebnis des Wochenendes ist, dass ich ausnahmsweise tatsächlich mal nicht fix und fertig danach war. Vielleicht lag es daran, dass es so ereignislos war. Das wiederum lag daran, dass einerseits das Wetter wieder durchwachsen war, andererseits lockte uns aber auch keine nette Veranstaltung in der Nähe.
Eigentlich sollte es ja am Samstag schönes Wetter werden, aber das gestaltete sich dann so, dass es nicht regnete. Ansonsten war es sehr bewölkt, außer am Abend, da war noch richtig schönes Wetter. Und das nutzte ich für eine schöne Radtour. Und diesmal kamen Anna, Ralf und Dieter mit. Denn denen kam es gelegen, weil sie wegen des European Song Contests spätestens um neun zu Hause sein wollten. Insbesondere Anna hat sich dafür interessiert.
Wir sind also kurz nach sieben los und ich habe den anderen eine alte Standardstrecke von mir gezeigt, da ich mich (noch) am besten auskenne.
Ralf hatte übrigens einen neuen Fahrradnavi, so dass er bestimmt auch bald interessante Strecken erkundet hat. Aber bis dahin gebe ich noch die Richtung vor und zehn Jahre Erfahrung kann auch der beste Navi nicht kompensieren.
Diesmal nördlich raus. Eigentlich starteten wir in Richtiung Dresden, also östlich, raus aus Freiberg nach Halsbach an die Mulde. Von dort nach Conradsdorf und da dann den Berg rauf, nördlich an Halsbrücke vorbei nach Krummenhennersdorf. Dort sind wir dann links abgebogen und auf einer Strecke, die zwar asphaltiert aber nicht im Google Maps zu finden ist, nach Teichhäuser, einem „Stadtteil“ von Großschirma.
Großschirma darf sich Stadt nennen, seitdem es das Städtchen Siebenlehn eingemeindet hat. Und so steht jetzt auf jedem Ortseingangsschild der dazugehörigen Dörfchen oder auch Gehöfte „Stadt“. Aber als Bewohnerin der „großen Kreisstadt“ und Arbeiterin in der Residenzstadt will mich mal nicht lustig machen.
Eigentlich wollte ich dann von Teichhäuser noch über Hohentanne an der Mulde entlang nach Großschirma, denn das ist noch eine sehr schöne Strecke. Doch in Anbetracht der Zeit sind wir dann lieber mehr direkt gefahren und schräg den Berg runter nach Rothenfurth und von dort nach Großschirma und da dann Richtung Münzbachtal.
Da noch so schönes Wetter war, hatte ich eigentlich keine Lust, schon zurück zu fahren, aber Anna wollte ja bekanntlich pünktlich nach Hause. So habe ich dann also angeboten, dass die anderen einfach immer geradeaus fahren und dann in Freiberg ankommen, verfahren unmöglich, selbst mit neuem Navi nicht. Anna und Ralf haben das dann auch getan.
Dieter ist dann aber mit mir rechts in den Wald eingebogen und die schöne Strecke am Bach lang in Richtung Kleinwaltersdorf. Die Strecke ist ein wenig tückisch, weil sie unmerklich aber kontinuierlich bergauf geht. Aber mir war das lieber, als die Strecke im Münzbachtal, die auf und ab geht. Und landschaftlich reizvoller war sie allemal.
Wir sind dann noch durch Kleinwaltersdorf bis zum Stadtwald gefahren und dort dann am Waldcafé zurück. Das war noch ein netter Schlenker und Dieter erwies sich als angenehme Begleitung.
Auf die Weise habe ich dann den Sieg von Lena verpasst. Zwar hatte ich mal kurz reingeschaut, es lief gerade das Lied von Georgien, das mir persönlich sogar recht gut gefallen hat. Doch als dann die Türken auftraten (war nicht so mein Fall), haben Jens und ich die Glotze abgeschaltet und lieber noch im Bett ein wenig gespielt.
Der Sonntag verlief dann wieder ohne irgendeinen Höhepunkt und ich vermisse das Tanzen. Hoffentlich tut sich diesbezüglich wieder was.