Navis oder wie finde ich das Residenzschloss

Navis sind ja heute kaum noch wegzudenken. Insbesondere, wenn mann so fähige Beifahrerinnen wie mich hat. Und so hat uns unser Navi auch im jetzt abgelaufenen Urlaub hervorragende Dienste geleistet.

Allerdings ist es manchmal so gut, dass es Dinge findet, die es eigentlich gar nicht gibt. So wollten wir an einem Regentag das Residenzschloss in München besichtigen. Das ist ja so groß, da bekommt man schon einige Zeit rum. Für das Navi kein Problem und es findet sogar Parkplätze in der Nähe.

Dumm nur, wenn der Parkplatz dann zwar existiert, aber nicht benutzt werden kann, weil die Zufahrt durch eine Schranke blockiert ist, die nur Berechtigte öffnen können. Also umkehren und an der nächsten Parkuhr das Auto abstellen. Für zwei Stunden hat die auch ein Vermögen akzeptiert, länger darf man dort nicht parken.

© Hartmut 910 / PIXELIO (www.pixelio.de)

Das nächste Problem war dann aber, die Residenz als solche zu finden. Wie sich rausstellte, stand das Auto hinter dem Schloss und es verging einige Zeit, bis wir überhaupt den Eingang gefunden hatten. Dann noch anstellen, weil bei Regen und während der Ferien auch andere Leute auf die Idee einer Besichtigung gekommen sind. Dann hielten wir endlich die Eintrittskarten in der Hand, aber unsere Parkuhr war schon wieder fast abgelaufen.

Jens ist also losgegangen und hat dann schließlich das Auto noch umgeparkt. Für einen gefühlten Anteil am Schloss durften wir direkt im Parkhaus davor parken. Naja, Ende gut, alles gut.

Umleitungen

Inzwischen gehört es ja im Sommer zum guten Ton, Pfadfinder zu spielen. Überall Baustellen mit entsprechenden Umleitungen. Die Auswahl der Umleitungen richtet sich allerdings danach, die Baustelle möglichst großräumig zu umfahren. Wahrscheinlich lacht des Verkehrsplaners Herz am lautesten, wenn man sich im Umleitungsdschungel verirrt.

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Nur ist es auch oft so, dass man die Umleitungen nicht mehr wirklich ernst nehmen kann, da es viel geeignetere Schleichwege selbst für Ortsunkundige gibt. Nur die jeweiligen Anwohner wird’s nicht so freuen.

Wie war das eigentlich früher? Musste da auch jede Straße in jedem Sommer repariert werden?

Feige

… aber ich bin nun mal in manchen Beziehungen kein Held.

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Eigentlich hatten wir ja eine Türkei-Reise gebucht. Später wurde uns dann doch mulmig, da ein Teil der Reise ziemlich dicht an die syrische Grenze geht und Kobane nicht weit ist. Aufgrund der aktuellen Ereignisse mit einem Zweifrontenkrieg haben wir jetzt jedoch die Reise storniert.

Glücklicherweise war der Reiseveranstalter entgegenkommend. Nun lässt Spanien grüßen.

Casablanca, Moschee Hassan II

Über unsere Reise nach Markokko habe ich ja schon hier berichtet. Weil mich das Land so sehr beeindruckt hat, habe ich auch mal versucht, die Atmosphäre in einem Filmchen über die Moschee Hassan II in Casablanca festzuhalten. Es ist mein allererster Film, ohne dass ich Ahnung von der Software oder vom Schneiden an sich habe. Dafür finde ich es aber recht gelungen und möchte meine treue Leserschaar daran teilhaben lassen: