Jetzt ist er da

Sehnsüchtig wurde er erwartet. Vor zwei Wochen und vor allem von den Kindern. Damit wir weiße Weihnachten haben und der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten zügig voran kommt. Wen meine ich? Natürlich den Winter.

Allerdings schließen sich in der Praxis Winter und zügig vorankommen leider aus. Immerhin hatte ich heute früh Glück, denn obwohl beide Bundesstraßen (B101 und B173) wegen quer stehender LKWs gesperrt waren, habe ich mich auf Arbeit durchgekämpft. Über die Schleichwege zum Autobahndreieck und dann auf der Autobahn ging’s (grüne Strecke im Bild unten, ich muss von Freiberg nach Dresden, das wäre rechts und ist hier nicht im Bild). In Dresden regnet’s bloß.

Die Ferien sind vorbei

So, nun ist sie fast um, die schöne Ferienzeit. Genau genommen bin ich schon wieder vier Wochen aus dem Urlaub zurück, dennoch waren auch diese vier Wochen noch ein bisschen erholsam, bevor am Montag wieder der ganz normale Alltag beginnt.

Unser Kind war nach unserem vierzehntägigen Urlaub noch zwei Wochen im internationalen Ferienlager, danach eine Gammelwoche zu Hause und nun noch eine Woche bei meinen Eltern. Für uns sind drei Wochen ohne Kind auch mal ganz erholsam, können wir uns doch ganz unseren eigenen Interessen widmen.

Auch auf Arbeit ist es in der Ferienzeit ruhiger. Kaum Besprechungen, nur die nötigsten Abstimmungen. Dafür kommt man zu Dingen, die man sonst nicht schafft. Und auch auf dem Arbeitsweg ist es ruhiger, trotz der vielen Baustellen.

Ich freue mich auf die nächsten Ferien, im Oktober.

Umleitungen

Inzwischen gehört es ja im Sommer zum guten Ton, Pfadfinder zu spielen. Überall Baustellen mit entsprechenden Umleitungen. Die Auswahl der Umleitungen richtet sich allerdings danach, die Baustelle möglichst großräumig zu umfahren. Wahrscheinlich lacht des Verkehrsplaners Herz am lautesten, wenn man sich im Umleitungsdschungel verirrt.

© Wilhelmine Wulff / PIXELIO (www.pixelio.de)

Nur ist es auch oft so, dass man die Umleitungen nicht mehr wirklich ernst nehmen kann, da es viel geeignetere Schleichwege selbst für Ortsunkundige gibt. Nur die jeweiligen Anwohner wird’s nicht so freuen.

Wie war das eigentlich früher? Musste da auch jede Straße in jedem Sommer repariert werden?

Klassiker

Voller Enthusiasmus haben wir uns nun endlich mal im Fitness Studio angemeldet. Anamnese, Einweisung, Trainingsplan – alles fein.

Gestern sollte’s eigentliche Training losgehen. Ich komme ganz bestimmt!

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO (www.pixelio.de)

Wo war ich? Im Stau auf der Elbbrücke. Über eine Stunde.

Aber beim nächsten Mal kommt bestimmt nichts dazwischen …

Stau

Gestern hat es nicht nur mich wieder voll erwischt. Zwanzig Kilometer Stau, exakt die 20 km, die ich auf der Autobahn fahren wollte, zwischen Dresden Flughafen und Dreieck Nossen. Der Grund: eine Tagesbaustelle.

Also hieß es, statt das schöne Wetter zu genießen, Stop and Go!

Frau am Steuer

© Paul Golla / PIXELIO (www.pixelio.de)

Als ich mich dann endlich bis zur parallel verlaufenden B173 durchgequält hatte und nun in Kesselsdorf dachte, dass man normal fahren kann: Stau. Grund: Tagesbaustelle.

Wirklich Klasse, überall gleichzeitig buddeln und das zur Hauptberufsverkehrszeit. Mal sehen, was heute auf mich lauert.

Ausgebremst …

… und das gleich mehrfach.

Gestern hatte uns ja der Winter mit Schnefall fest im Griff. Dummerweise bin ich auch noch in dieser Woche mit dem Fahren dran. Und natürlich wurde von den LKW’s jede Gelegenheit genutzt, auch an kleinsten Steigungen aufzugeben. Das sorgte dann für etliche Staus.

Früh sind wir nicht direkt auf die Autobahn, weil dort schon ein Megastau angesagt wurde. Also Landstraße. Bis Mohorn lief auch alles ganz gut, doch dort kamen einige Laster den Berg nicht hoch, was uns mindestens eine dreiviertel Stunde gekostet hatte. Eine Kurve weiter, in Herzogswalde dann das gleiche Theater. Also war ich mutig, habe auf meine neuen Winterreifen vertraut und bin links abgebogen nach Helbigsdorf. Dort habe ich Heike getroffen, die ihre Tochter in den Kindergarten schaffen wollte. Die ist dann gleich umgekehrt und uns nach Wilsdruff gefolgt, weil ja in Herzogswalde alles dicht war. In Wilsdruff sind wir dann auf die Autobahn und weiter ohne Probleme, weil ja alle irgendwo am Dreieck Nossen parkten. Zurück in umgekehrter Reihenfolge, wobei die Schwierigkeiten am Rasthof Dresdner Tor begannen. Dann durch Wilsdruff gequält, vorbei an liegengebliebenen LKWs und dann mit doppelter Fahrzeit endlich zu Hause angekommen.
Jan war natürlich länger im Hort, länger als eigentlich Öffnungszeiten waren. Aber er durfte ungestört am Computer spielen, so dass es ihn nicht wirklich störte.
Obwohl wir Freitag frei hatten, war das Wochenende nicht wirklich lustig. Jens ist ziemlich stark erkältet und lag dementsprechend flach. So blieben an mir Kinderbespaßung und Pflichten hängen und alles Schöne, nämlich Tanzabend und Tanzkreis wurde abgesagt.
Insofern kann das kommende Wochenende nur besser werden.