Der Stern von Bethlehem

Ein schönes Wochenende liegt hinter mir. Traditionell wird ja in der Weihnachtszeit Bachs Weihnachtsoratorium aufgeführt (siehe auch hier. Vor vierzehn Tagen sahen wir uns Teil 1 mit den Kantaten 1 – 3 an. Weil es ohnehin immer sehr ähnlich ist und Karten nur schwer zu erhalten sind, ist für uns der zweite Teil interessanter. Karten sind dann kein Problem und entweder werden die Kantaten 4 – 6 gespielt, oder eine oder alle durch andere, passende Stücke ersetzt (z.B. hier). In diesem Jahr wurde Rheinbergers Der Stern von Bethlehem aufgeführt, ein romantisches Stück, dass mich ein wenig und im positiven Sinne an die heile Welt von Disney erinnerte.

Wie im letzten Jahr besuchten uns auch in diesem Jahr meine Eltern. Die Fahrerei war wegen des besseren Wetters deutlich einfacher für sie. Und Jan war natürlich ganz aus dem Häuschen, denn nun konnten wir endlich auch mal in voller Besetzung sein neues Kartenspiel spielen.

Allerdings haben wir wegen des Konzerts die Weihnachtsfeier unserer Tanzschule verpasst. Aber das ist nicht so schlimm.

Erstens war am Sonntag ja regulär unser Tanzkreis, das letzte Mal in diesem Jahr. Wir haben eine Figur beim Discofox gelernt. Da wir (Jens und ich) die schon konnten, haben wir eine Modifikation davon gelernt (für die Experten: Men’s Sweetheart, im folgenden Video ungefähr zwischen 24 und 27 Sekunden – man glaubt gar nicht, wie lange man an so einer kurzen Figur üben muss).

Zweitens beginnt Silvester eine kurze aber heftige Ballsaison: die Silvesterfeier, der Neujahrsempfang, der Opernball und eine normale Tanzveranstaltung. Danach sind wir froh, wenn mal wieder Ruhe einkehrt.

4. Adventswochenende

Das letzte Wochenende war wieder recht ereignisreich. Am Samstag sollten ja meine Eltern kommen und gemeinsam wollten wir den zweiten Teil (genauer gesagt, die Kantaten 4 – 6) des Weihnachtsoratoriums besuchen.
Davor sollte es Kaffeetrinken mit richtig schöner Weihnachtsatmosphäre, Plätzchen, Kekse, Räuchermännchen, Pyramide, Kerzen etc. geben. Daraus ist leider nichts geworden, weil meine Eltern in einen Stau geraten waren. Zum Glück haben sie es noch pünktlich zum Konzert geschafft.
Die Aufführung war dieses Mal auch qualitativ besser als der erste Teil, diesmal auf modernen und nicht historischen Instrumenten und tollen Solisten. Die Querelen im Chor fielen auch nicht auf.

Am Sonntag haben wir dann in der Reihe Klassik im Kino, die letztmalig stattfand, den DEFA-Film Orpheus in der Unterwelt gesehen. Es war eine interessante Verfilmung des Klassikers von Jaques Offenbach. Nicht nur für Musikfans, auch im Zusammenhang mit den politischen Ereignissen zur damaligen Zeit interessant.

Quelle: Progress Filmverleih

Weihnachtsoratorium

Nachdem wir letzten Donnerstag mit dem Nussknacker schon einen kulturellen Leckerbissen hatten, war, wie in jedem Jahr, am letzten Samstag das Weihnachtsoratorium von Bach auf dem Programm. Wie immer hat Jens im Chor mitgesungen.

Quelle: Wikipedia

Da dieser Klassiker so beliebt ist, gab es, ebenfalls wie immer, zwei Aufführungen. Jens war noch gesundheitlich angeschlagen und hatte sich mit Hustenstiller gedopt. Das führte dazu, dass er beim zweiten Konzert leider Kreislaufprobleme bekam und nach Hause gehen musste.

Die Fortsetzung des Weihnachtsoratoriums ist ganz traditionell in vierzehn Tagen.

Am Sonntag war er wieder fit und nach den ganzen Haushaltspflichten stand unserem Tanzkreis diesmal nichts entgegen. Wir verfeinerten die Technik bei Tango, Rumba, Chachacha, lernten neue Schritte beim langsamen Walzer und die Linksdrehung beim Wiener Walzer.